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Krayer Systemtechnik GmbH

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13.09.2021

Schaltschrank 4.0 – Der digitale Zwilling

Damit die Kunden mehr Einblick in die Fertigung ihres UL Schaltschranks erhalten und Anpassungen möglichst frühzeitig in die Planung einfließen können, digitalisiert KRAYER seine Prozesse auf dem Weg zum Schaltschrank 4.0 immer weiter.

Anstelle eines Schaltplans arbeitet KRAYER nun mit einem digitalen Zwilling, der sowohl für die Kunden als auch für das Unternehmen selbst große Vorteile bietet.

In der CAD-Eplanung wird mit EPLAN Pro Panel ein virtuelles Abbild des UL Schaltschranks in 3D entwickelt, das aufzeigt, wie der Schaltschrank aufgebaut ist und wo die einzelnen Bauteile sitzen. Mit diesem digitalen Zwilling erhalten die Kunden noch vor Fertigungsbeginn eine digitale Komplettansicht des Schaltschranks. Sie können nun selbst überprüfen, ob alle Bauteile an der optimalen Stelle sitzen und Details bei Bedarf noch ändern. Wenn die Kunden selbst auch die Software EPLAN verwenden, können Sie die digitale Version ihres UL Schaltschranks drehen und wenden und von allen Seiten betrachten.

Vom Schaltplan zum digitalen Zwilling

Bevor der digitale Zwilling Einzug hielt, gab es nur einen Schaltplan. So konnten die Kunden den kompletten Schaltschrank erst nach der Fertigung besichtigen. Kleine Änderungen, wie etwa das Display ein Stück nach rechts oder links zu setzen oder die Tasten etwas höher oder tiefer anzubringen, konnten nachträglich nicht mehr angebracht werden. Dies ist mit dem digitalen Zwilling, auch „Digital Twin“ genannt, nun alles ganz leicht möglich. Die Vorstellungen und Bedürfnisse der Kunden können nun vor der Fertigung weitaus detaillierter in die Planung einfließen. Der Kunde weiß von Beginn an genau, wie sein fertiger Schaltschrank aussehen wird.

Doch nicht nur in der Planung, auch in der Fertigung spielt der digitale Zwilling bei KRAYER eine wichtige Rolle, denn die Daten, die er erzeugt, sind für mehrere Fertigungsprozesse durchgängig. So besitzt EPLAN Pro Panel eine Schnittstelle zum Perforex Bearbeitungszentrum von Rittal, die für eine schnelle, problemlose Anbindung an die Maschine sorgt. Auf diese Weise lassen sich Zeit und Kosten sparen, während die Produktivität steigt.

Etwaige Fehler in der Konstruktion und Details, die noch nicht optimal gestaltet sind, zeigen sich bereits in der Phase der Planung und Entwicklung. Sie können nun frühzeitig behoben werden und dadurch läuft das Projekt in den späteren Phasen deutlich reibungsloser.

Projektfortschritt in Echtzeit

Um die Prozesse im Schaltanlagenbau weiter zu optimieren, treibt KRAYER den Schaltschrank 4.0 auch zukünftig voran. In naher Zukunft ist ein digitaler Zwilling der Projektmappe geplant, so dass die Kunden den Status und den Fortschritt ihrer Projekte online in Echtzeit verfolgen können. Dann besitzen alle am Prozess beteiligten Parteien den simultanen Zugang zum aktuellen Fertigungsstand.

Mehr Transparenz

Die Einführung des digitalen Zwillings soll mehr Transparenz schaffen sowie Prozesse schneller, flexibler, sicherer und einfacher gestalten. Das Ziel ist dabei, dass der fertige UL Schaltschrank zu 100 Prozent den Kundenvorstellungen entsprechen soll. Der Digitale Zwilling bringt KRAYER auf diesem Weg ein gutes Stück voran.

Über den digitalen Zwilling

Der digitale Zwilling wird als pulsierendes Herzstück der industriellen Produktion in diesem Jahrhundert angesehen. Eingebettet in die Megatrends „Industrie 4.0“ und „Industrial Internet of Things“ ermöglicht er während des gesamten Produktlebenszyklus große Vorteile für alle beteiligten Parteien.