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Créative Industry Kreativer und disruptiver denken

| Redakteur: Stéphane Itasse

Emmanuel Macron, der französische Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales,hat auf der Hannover-Messe 2016 erstmals die Initiative Créative Industry vorgestellt, mit der Frankreich wieder als bedeutender Industriestandort wahrgenommen werden will. Die Initiative soll weltweit über Frankreichs Kreativität und industrielles Know-how aufklären.

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Frankreichs Wirtschaftsminister Emanuel Macron (links) hat im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Initiative Créative Industry gestartet.
Frankreichs Wirtschaftsminister Emanuel Macron (links) hat im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Initiative Créative Industry gestartet.
(Bild: Businessfrance)

„Die Industrie durchlebt eine totale Transformation, die alle Unternehmen betrifft“, sagte Muriel Pénicaud, Generaldirektorin des Investitionsförderers Business France, im Gespräch mit MM MaschinenMarkt. In Frankreich gebe es zahlreiche innovative Unternehmen, die Industrie 4.0 voranbringen könnten. Die Initiative soll Frankreich helfen, sein entsprechendes Image zurückzugewinnen, und diese Unternehmen bekannter machen.

Pénicaud hob auch die Innovationsfähigkeiten der Ingenieure ihres Landes hervor. „Von ausländischen Investoren höre ich oft, ihr Franzosen seid so kreativ. Es gibt überall gute Ingenieure, aber bei uns denken sie besonders disruptiv“, erläuterte sie. Auch die französischen Großunternehmen würden mittlerweile umdenken und sich für Kooperationen mit kleineren Partnern oder Start-Ups öffnen, um schneller und agiler zu werden.

Créative Industry auf der Hannover-Messse 2016: Halle 8, Stand A19

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