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GKV/Tecpart Kreislaufwirtschaft ja – aber nicht um jeden Preis

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Verband der Technischen Kunststoff-Produkte (GKV/Tecpart) begrüßt die durch die europäische Kommission vorgelegte europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft, mahnt aber auch zur Besonnenheit.

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Die EU-Kunststoff-Strategie fordert sowohl die Kunststoffverarbeiter als auch die Bundesregierung heraus, wie der GKV/Tecpart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V. betont.
Die EU-Kunststoff-Strategie fordert sowohl die Kunststoffverarbeiter als auch die Bundesregierung heraus, wie der GKV/Tecpart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V. betont.
(Bild: Umweltber. Luzern)

Viele der Kunststoffverarbeiter arbeiten schon heute eng mit Compoundeuren zusammen, die, wie es heißt, Material aufbereiten und somit als echte Recycler in der Wertschöpfungskette stehen. Das in dem Bereich der technischen Kunststoffe mögliche und etablierte sowie hochwertige Recycling habe in den deutschsprachigen Ländern bereits einen festen Platz in der industriellen Kreislaufwirtschaft.

Recycling nicht auf Kosten fossiler Brennstoffe übertreiben

Die preissensitiven Abnehmerbranchen würden sicher noch mehr Produkte mit recyceltem Kunststoff abnehmen, wenn die Rahmenbedingungen für die Compoundeure und Recycler mit denen der Hersteller der Neuware vergleichbar wären. „Hier ist die neue Bundesregierung gefordert, auf Basis dieser EU-Kunststoffstrategie die EEG-Umlage für die Compoundeure und Recycler aufzuheben“, so Michael Weigelt, Geschäftsführer von GKV/Tecpart. „Die Abgabe auf den Strom ist wettbewerbsverzerrend und macht das Recycling von günstigen Kunststoffarten im Vergleich zu Neuware teuer“, mahnt Weigelt.

Recycling um jeden Preis lehne der Verband mit Hinweis auf die ökologische und ökonomische Vernunft jedoch ab. Es sei allemal besser, Öl und Gas in Kunststoff zu verwandeln als diesen Rohstoff zur Müllverbrennung einzusetzen, wenn nicht genug brennbare Materialien, wie eben solche Kunststoffabfälle, die nicht wieder dem Werstoffkreislauf zurück geführt werden können, im Restmüll enthalten sind. Dieses Dilemma könnten Kunststoffmischfraktionen, die einen ähnlichen Brennwert haben lösen, das zuvor verschwendete Öl und Gas ersetzen, und energieintensive Trennprozesse verhindern.

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