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Kühlschmierstoffe Kryogenes Aerosol kühlt günstig und schonend

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit einer kryogenen, aerosolbasierten Kühlschmiertechnik von Rother Technologie sollen sich auch schwierige Matrialien nahezu trocken bearbeiten lassen. Dazu ist die sogenannte ATS-Cryolub-Strategie leicht integrierbar und schont die Umwelt sowie den Geldbeutel, wie es heißt.

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(Bild: Rother)

Mit der neuartigen kryogenen Kühlschmiertechnologie namens ATS (Aerosol Trockenschmierung) Cryolub von Rother Technologie lassen sich laut Hersteller auch schwierige Materialien schneller, umweltfreundlicher und kostengünstiger bearbeiten. Außerdem steige die Qualität der Bauteile im Vergleich zur Fertigung unter Anwendung der bisher üblichen Kühlschmiermittelstrategien.

Schonende Trockenbearbeitung

ATS Cryolub ermöglicht laut Rother nahezu eine Trockenbearbeitung durch die spezielle Technik: Eine geringe Menge Öl werde mit Luft in feinste Aerosol-Mikro-Schmierpartikel zerstäubt und über geregelte Druckluft vom Aerosolbehälter präzise zur Wirkstelle geführt. Das vergrößert die kühlfähige Öloberfläche, was zu optimalen Schmiereigenschaften in den unterschiedlichsten Anwendungen und Werkstoffen führe. Steigen die Prozesstemperaturen trotzdem an – etwa beim Zerspanen von hochwarmfesten Legierungen – wird die Aerosolkühlung Cryolub zugeschaltet. Das Kalt-Aerosol-Gas kühlt die Zerspanungskontaktzone dann bis auf -70 °C ab. Starke Hitze entsteht laut Anbieter erst gar nicht. Das Werkzeug wird außerdem geschont und hält bei sehr guter Spanabfuhr und hoher Produktivität länger durch, verspricht Rother.

Einfach in die bestehende Fertigung integrierbar

ATS sei auch vergleichsweise umweltschonend, ressourcensparend und wartungsarm. Es zeichne sich durch hohen Bedienkomfort aus und sei absolut prozesssicher einsetzbar. Der Anwender spart zudem deutlich Energie ein und müsse sich nicht mehr um Lagerung und Entsorgung von KSS kümmern, betont Rother. ATS lasse sich mit geringem Adaptions- und Zeitaufwand sowie ohne nennenswerte Störung der Fertigung in Bearbeitungszentren, Transferstraßen sowie in Dreh-, Fräs- und Bohrmaschinen integrieren. MM

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