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Roboter Kuka-Roboter werden feinfühliger

Redakteur: Michael Eckstein

Ein Gesamtpaket aus Tastsensoren und Software verleiht Kuka-Robotern Feinfühligkeit. Diese Fähigkeit lässt sich für industriellen Anwendungen nutzen.

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Schlau-Kopf: Dank der Sensoren erkennt der Roboter ein Objekt auch dann, wenn seine Position verändert wurde.
Schlau-Kopf: Dank der Sensoren erkennt der Roboter ein Objekt auch dann, wenn seine Position verändert wurde.
(Bild: OptoForce)

Nutzlasten bis 16 Kilogramm feinfühlig mit Kuka-Robotern rangieren – das verspricht der ungarische Sensorspezialist OptoForce. Dazu hat das Unternehmen die Tastsensoren HEX-E und HEX-H entwickelt und mit einem umfangreichen Softwarepaket kombiniert. Mit den Anwenderprogrammen „Handführung“, „Positionserkennung“ und „Zentrierung“ können laut OptoForce sowohl Endanwender als auch Systemintegratoren Applikationen für die industrielle Automatisierung schnell und einfach realisieren.

„Unsere Sensoren verleihen den Industrierobotern Fähigkeiten einer menschlichen Hand, in diesem Fall eine Feinfühligkeit“, erklärt OptoForce-CEO Ákos Dömötör. „Mithilfe unserer Software eröffnen sich damit zahlreiche neue Möglichkeiten in der industriellen Automatisierung.“

Nach den Robotern von Universal Robots sind die Kuka-Modelle bereits die zweite Modellreihe, die durch den erweiterten Tastsinn eine Nutzensteigerung erfährt. Die Hardware ist darüber hinaus bereits mit Roboterarmen von ABB kompatibel.

Handführung für noch intuitivere Bedienung

Positionserkennung für flexibleren Einsatz bei Pick&Place-Aufgaben

Roboter lassen sich laut OptoForce mit der Applikation „Handführung“ mühe- und reibungslos in eine vorgegebene Richtung beziehungsweise auf einer gewählten Wegstrecke bewegen. Zur einfacheren Implementierung bietet OptoForce ein Tutorial-Video an, das zeigt, wie man den Roboter in wenigen Schritten für die Handführung programmiert. Dank dieser Weiterentwicklung sollen sich die Roboter von Kuka noch leichter bedienen lassen.

Mit dieser Anwendung können Industrieroboter das Vorhandensein eines bestimmten Objekts erkennen und das Werkstück auch dann finden, wenn seine Position verändert wurde. „Mit dieser Innovation lassen sich beispielsweise Pick&Place-Anwendungen flexibler und wesentlich einfacher umsetzen“, erklärt Dömötör. Ein Video unterstützt Anwender beim Einrichten der Anwesenheitserkennung.

Zentrierung zur genauen Positionsbestimmung

Nach Angaben des Herstellers kann der OptoForce-Sensor dem Roboterarm dank des erweiterten Tastsinns den Mittelpunkt eines Objekts zeigen. Diese Lösung funktioniert demnach auch bei glänzenden Metallobjekten, bei denen ein Bildverarbeitungssystem Schwierigkeiten hat, die Position genau zu bestimmen. Dem Roboter helfe die Applikation bei der Koordination in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen, unter anderem in der Palletierung. OptoForce hat auch für diese Anwendung ein Video angefertigt, das die Anwendung der Zentrierung im Detail erläutert.

Feinfühliger Tastsinn: Spezielle Sensoren und Anwendungssoftware verleihen KUKA-Robotern Feinfühligkeit.
Feinfühliger Tastsinn: Spezielle Sensoren und Anwendungssoftware verleihen KUKA-Robotern Feinfühligkeit.
(Bild: OptoForce)

Neue Automatisierungsaufgaben in der Fertigung

Für den Endanwender ergeben sich mit diesen Applikationen laut OptoForce neue und vor allem kostengünstige Automatisierungsmöglichkeiten mit Kuka Robotern: So würden die Sensoren bei der Implementierung Prüf- und Nacharbeitsressourcen sparen und die Fertigungskosten senken. Die Automatisierung komplexer und präzisionsorientierter Aufgaben, die bisher nicht möglich war, führt laut OptoForce zu einer höheren Qualität und Effizienz in der Produktion und damit zu mehr Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten.

Systemintegratoren können nach Angaben des Herstellers dank vorprogrammierter Anwendungen Projekte rund 20 Prozent schneller bearbeiten und würden zudem vom geringeren Programmier- und Dokumentationsaufwand profitieren. Dadurch könnten sie ihren Kunden einen schnelleren und kostengünstigeren Service bieten, mehr Auftrage annehmen und neue Kunden hinzugewinnen. Die einheitlichere und verbesserte Qualität sorge zudem für zufriedenere Kunden.

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