Reibschweißen/Wafersägen Kuka Systems erweitert Lohnfertigungsangebot

Redakteur: Peter Steinmüller

Kuka Systems baut sein Portfolio in der Lohnfertigung aus: Neu im Angebot sind Sonderschweißverfahren und Wafer-Sägen. Die neue RS300 ist eine Weiterentwicklung beim Reibschweißen, dem Sonderschweißverfahren, das Kuka Systems vor rund vier Jahrzehnten als industrielles Fügeverfahren etablierte. Die RS300 verfügt über eine Stauchkraft von maximal 3000 kN und ein Nennmoment von 3055 Nm.

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Der Schweißquerschnitt ist abhängig von der Werkstoffkombination und beträgt zwischen 1600 und 25 000 mm2. Einsatzgebiete für die RS300 sind Kuka zufolge die Herstellung von Turbinenläufern, Ventilen, Gelenkgabeln, Walzenkörpern, Kolbenstangen, Bohrgestängen oder Motorwellen. Schweißaufträge will das Unternehmen innerhalb von 24 Stunden umsetzen.

Tschechische Tochter auf Wafersägen spezialisiert

Der tschechische Tochterbetrieb Kuka S-Base hat sich auf die Produktion von Wafersägen und die Lohnfertigung auf ihnen spezialisiert. Dabei können harte Materialien auf eine Dicke von 12 mm bis zu 160 µm geschnitten werden, was besonders in der Solarindustrie zum Einsatz kommt. Ein deutscher Anbieter von Spezialglas und Glaskeramik sowie ein schweizerischer Akustik-Spezialist lassen bei Kuka S-Base Glasplatinen und Strukturglas sägen.

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