Photovoltaik Kuka Systems liefert weitere Produktionslinie für Photovoltaik-Module aus

Redakteur: Rüdiger Kroh

Das halbe Dutzend ist voll: Die Kuka Systems GmbH, Augsburg, liefert die weltweit sechste Fertigungslinie für die automatisierte Photovoltaik-Modulproduktion an die Solarwatt AG in Dresden aus.

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Bei der Solarwatt AG wird die Anlage mit einer Produktionskapazität von 150 MWp ab März 2010 im Dreischicht-Betrieb alle 28 s ein Solarmodul herstellen. Die schlüsselfertige Produktionslinie mit insgesamt 29 Kuka-Robotern umfasst die komplette Prozesskette von der Glasentstapelung und Glaswäsche, dem Folienauflegen, Stringlayup und Querlötstation, Lamination, Rahmung, Leistungsprüfung bis zur Sortierung und Verpackung.

Kuka erwartet deutliche Umsatzsteigerung im Energiesektor

Nachdem der Umsatz von Kuka Systems 2009 im Vergleich zum Vorjahr um über 27% auf 605,5 Mio. Euro zurückging, erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr vor allem im Energiesektor eine deutliche Steigerung. „Wir hatten noch nie einen so hohen Angebotsbestand“, sieht Alan Macdonald, Geschäftsbereichsleiter Energy, Aerospace und Industrial Solutions weiterhin einen hohen Bedarf an Solarmodulen. Das derzeit am Markt platzierte Angebotsvolumen belaufe sich auf rund 400 Mio Euro. „Der Photovoltaikmarkt ist global, aber momentan registrieren wir das größte Interesse aus Asien und den USA.“

Technologieportfolio im Photovoltaik-Bereich ausgebaut

Entsprechend erweitert Kuka Systems sein Produktspektrum für die Photovoltaikindustrie. Mit der Übernahme des Wafersägen-Geschäftsbereichs des tschechischen Maschinenbauers Themis a.s. haben die Augsburger nun auch das Technologie-Know-how und die Prozessapparaturen für Draht-, Cropping- und Quadriersägen. Diese Schlüsselkomponenten für das Bearbeiten und Schneiden von Silizium-Ingots, die auch künftig optimiert und weiterentwickelt werden, ermöglichen die Lieferung von Anlagen zur automatisierten Waferfertigung.

Mit der Stringeranlage ACS 600 bietet Kuka jetzt auch für den ersten Schritt der Modulfertigung eine eigene Lösung an. Die Anlage montiert Zellen bis zu einer Größe von 8“ und nutzt das Infrarot-Löten für die Verbindung der Solarzellen zu Strings.

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