Hydraulikaggregate

Kundenspezifisch fertigen ist kein Problem

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Mobile Aggregate ermöglichen effizientes Arbeiten

Tries bietet neben Komponenten wie Ventilen, Steuerblöcken, Zylindern auch die passenden elektrischen Steuerungen an. Dadurch bekommt der Kunde aufeinander abgestimmte Produkte aus einer Hand. Die Ansteuerung der Aggregate kann nach Belieben mit handbetätigten oder mit elektromagnetisch angesteuerten Ventilen erfolgen. Das Fassungsvermögen der Ölbehälter liegt je nach Anforderung und Aggregat zwischen 10 und 800 l. Für die Energiewandlung stehen Außen- und Innenzahnradpumpen, Axial- und Radialkolbenpumpen oder Verstellpumpen zur Auswahl. Die Hydraulikaggregate liefert Tries sowohl als Einzelstücke wie auch in Serie.

Neben stationären Hydraulikaggregaten wie am Frankfurter Flughafen werden auch mobile Ausführungen gefertigt. Diese Aggregate kommen bei Selbstklettersystemen zur Errichtung hoher Betonbauwerke zum Einsatz (Bild 4). Während des gesamten Klettervorgangs sind System und Bauwerk miteinander verbunden. Die Klettereinheit wird sanft und gleichmäßig, unabhängig von der vorherrschenden Lastverteilung, mit einer Hubgeschwindigkeit von ungefähr 1 m/min nach oben gehoben. Dadurch wächst der Gebäudekern schnell und sicher Stockwerk um Stockwerk. Dadurch kann bei jedem Wetter ein kranunabhängig und ergonomisch gearbeitet werden und es entsteht ein schneller, effizienter Arbeitsrhythmus.

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Um die Aggregate so agil und den Transport innerhalb des Bauwerks so komfortabel und schnell wie möglich zu gestalten, können die Hydraulikaggregate in bewegliche Rahmen integriert werden. Die Rahmen verfügen über eine Achse mit Rädern. Ähnlich einer Sackkarre kann das Aggregat über den Drehhebelpunkt gekippt und bewegt werden. Dadurch ist es möglich die Aggregate variabel in jedem Stockwerk zu positionieren. Die Bedienung der Aggregate erfolgt durch Handhebel, die sich auf der Rückseite des Systems befinden.

Steigerung der Produktivität in der Hafenlogistik

Neben den mobilen Aggregaten werden auch zahlreiche stationäre eingesetzt, beispielsweise in der Hafenlogistik. Der stetig wachsende Bedarf an neuen Containerumschlaggeräten aufgrund von steigenden Umschlagvolumina, höheren Frachtaufkommen und größeren Schiffen führt zu Um- und Neubauten der Terminal-Infrastruktur. Um den vorhandenen Raum optimal auszunutzen, soll das neue Terminal-Equipment eine hohe Stapeldichte aufweisen, daneben sind hohe Arbeitsgeschwindigkeiten erforderlich. Die maximale Effizienz wird durch Kran- und Systemsoftware realisiert und treibt die Automatisierung von Hafenlogistik weiter voran. Mit der Entwicklung von ASC (Automated Stacking Cranes) kann die Produktivität nochmals erheblich gesteigert werden (Bild 1).

Diese werden zum Beispiel in Belgien im Antwerp Gateway eingesetzt. Mehrere ASC, die vollautomatisiert das Containerlager bewirtschaften, ermöglichen hochpräzises Ein- und Auslagern und kurze Zugriffszeiten. Um die Umschlagsleistung zu erhöhen und horizontale Kräfte auf die Hebeeinrichtung zu reduzieren, ist ein intelligentes und wirtschaftliches Bremssystem nötig. Die Bremse des Krans wirkt dabei direkt auf die Schiene und übernimmt die Funktion einer Betriebsbremse als auch einer Notstopbremse.

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