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Komponenten Kundenspezifische Komponenten für jeden Anwendungsfall

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

1934 erfand der Zeiss-Konstrukteur Erich Franke in Jena das Drahtwälzlager, das durch geringen Einbauraum und hohe Tragkraft bis heute überzeugt. Seine Erfindung ermöglichte Erich Franke den Schritt in die Selbständigkeit und führte 1949 zur Gründung der Firma Franke.

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Die neueste Entwicklung aus dem Hause Franke sind die Leichtbaulager aus dem 3D-Drucker.
Die neueste Entwicklung aus dem Hause Franke sind die Leichtbaulager aus dem 3D-Drucker.
(Bild: Franke)

Am Stammsitz in Aalen werden mehr als 200 Mitarbeiter in Entwicklung und Konstruktion, Produktion und Verwaltung beschäftigt, um kundenspezifische Wälzlager und Linearsysteme herzustellen. Mit zahlreichen Vertretungen ist Franke rund um den Globus präsent. Acht Vertretungen in Deutschland und 20 Handelsvertretungen weltweit übernehmen Vertrieb und Kundenbetreuung.

Franke sieht sich als Nischenanbieter, der mit kundenspezifischen Komponenten den Anwendern Zusatznutzen biete, wie sie sonst nirgendwo zu bekommen seien. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden richtet Franke seine Produkte technisch am jeweiligen Anwendungsfall aus. Von der Konzeption über den Bau von Prototypen bis hin zu Testreihen werden Lösungen entwickelt, die dann auf zum Teil selbst entwickelten Spezialmaschinen produziert werden. Qualitätskontrollen, Einbauhilfen und diverse Serviceleistungen während des Betriebs runden das Angebot ab.

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Auch die Kunden sind facettenreich und stammen aus der Medizintechnik, dem Maschinenbau und zahlreichen weiteren Branchen. Insbesondere bei Computertomografen und Rundstrickmaschinen nehmen Franke-Wälzlager weltweit eine führende Marktposition ein. In jüngster Zeit kommen vermehrt Anwendungen aus den Bereichen Solartechnik und Fahrzeugbau hinzu.

Entwicklung und Einsatzspektrum des Drahtwälzlagers werden ständig erweitert. Aktuell arbeitet man an Gehäuseteilen aus dem 3D-Drucker für extremen Leichtbau bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit. Die langjährigen Verbindungen zur Hochschule Aalen und zu zahlreichen lokalen Zulieferpartnern sind Teil der Grundlagenforschung, um die Entwicklung und Produktion von Drahtwälzlagern und Linearsystemen voranzutreiben.

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