Kautschuk-Technologie Kunst am Boden! Wenn der Belag zur individualisierbaren Leinwand wird

Redakteur: Peter Königsreuther

Möglich werden völlig neue Designoptionen, wie der Anbieter noraplan sagt, durch ein spezielles Herstellungsverfahren: Das gewünschte Design werde während der Vulkanisation mit hoher Temperatur und unter großem Druck in den Belag eingebracht – für eine dauerhaft attraktive Optik auch noch in Jahrzehnten.

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Indviduelles Standing: Mit dem neuen Kautschukbelag „noraplan lona“ von nora systems können jetzt die unterschiedlichsten grafischen Designs in den Kautschukboden integriert werden, wie es heißt. Möglich werde das durch ein spezielles Herstellungsverfahren.
Indviduelles Standing: Mit dem neuen Kautschukbelag „noraplan lona“ von nora systems können jetzt die unterschiedlichsten grafischen Designs in den Kautschukboden integriert werden, wie es heißt. Möglich werde das durch ein spezielles Herstellungsverfahren.
(Bild: nora Systems)

Der Name des neuen Belags entspricht, wie der Hersteller erklärt, dem spanischen Wort für Leinwand. „Das bringt die Vorzüge von noraplan lona gut auf den Punkt“, so Produktmanager Dirk Oswald. „Der Boden in seiner Grundfarbe bildet die Basis, mit den unterschiedlichen Designfarben kann der Planer seine kreativen Ideen verwirklichen – je nach Farbkombination und Blickwinkel ist die Raumwirkung sehr unterschiedlich.“ Im übertragenen Sinn und in Anlehnung an den Produktnamen bedeute das: Der Boden in seiner Basisfarbe ist die Leinwand, die durch die Wahl der Farbkombinationen ihre individuelle Note erhält und so zum Kunstwerk wird, so Oswald.

Unbedenklicher Kautschuk mit „Unkaputtbar-Faktor“

Auch noraplan lona besteht durch und durch aus Kautschuk, heißt es weiter. Deshalb könne beispielsweise auch das Schieben von Gegenständen wie Betten oder Essenswagen im Krankenhaus und Stühlen oder Tischen in Schulen dem robusten Belag nichts anhaben. Dadurch empfehle sich der neue Kautschukbelag auch für hoch frequentierte Bereiche im Gesundheits- und Bildungswesen sowie für andere öffentliche Gebäude. Zudem überzeuge auch das jüngste Mitglied der noraplan-Familie mit den bewährten Produkteigenschaften des Kautschuks, wie guter Ergonomie und bester Akustik sowie der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit.

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Im Vorfeld der Entwicklung von noraplan lona gab es, wie immer bei nora systems, internationale Architektenworkshops, betont das Unternehmen. „Wir achten grundsätzlich darauf, dass die Farbkollektion in allen Märkten und Kulturkreisen gleichermaßen gut funktioniert“, unterstreicht Dieter Rischer aus der nora-Produktentwicklung. „Das richtungsunabhängige, dezente Design kam quasi weltweit gut an“, wie Rischer anmerkt.

Zukunftsfähige Design-Synthese in 24 Farben

Das bestätigen auch die Planer selbst. Innenarchitektin Sylvia Leydecker, Inhaberin des Büros „100%interior“ in Köln und Vizepräsidentin des Bundes Deutscher Innenarchitekten (BDIA), hat als Designerin an einem der Workshops teilgenommen und an der finalen Farbzusammenstellung des neuen Produkts mitgewirkt. Sie prognostiziert noraplan lona eine gute Zukunft: „Der Look ist eine gelungene Synthese aus Einfarbigkeit und Struktur – perfekt, um sowohl architektonischen Ansprüchen als auch funktionalen Anforderungen gerecht zu werden.“ Noraplan lona gibt es im Standardsortiment in 24 unterschiedlichen Grundfarben. Die zwölf neutralen Grau-, Braun- und Beigetöne würden ergänzt durch 12 attraktive Akzentfarben, die satt, gleichzeitig aber gedeckt wirken.

MM

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