BMW Kunststoff ersetzt Aluminiumguss bei Getriebequerträgern

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Eine Machbarkeitsstudie des Automobilherstellers BMW zeigt, dass glasfaserverstärkter Kunststoff das Anforderungsprofil eines Getriebequerträgers erfüllt. Somit bietet er weiteres Potenzial für Gewichtseinsparung bei Automobilen. Üblicherweise handelt es sich bei dem Querträger um ein Druckgussteil aus Aluminium. Die Getriebelager bestehen aus einem Kunststoff-Elastomer-Verbund.

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Das Anforderungsprofil eines Getriebequerträgers umfasst nicht nur Kennwerte zum Festigkeits-, Wärme-, Crash- und Geräuschverhalten, sondern auch Vorgaben zur wirtschaftlichen Fertigung. Daher wurden für eine Aluminiumsubstitution die Kunststoffe SMC, GMT sowie Polyurethan und Polyamid – jeweils mit Glasfaserverstärkung – sowohl nach dem Lastenheft als auch auf Basis einer Fertigungsanalyse bewertet. Die Entscheidung fiel auf Polyamid (PA66) mit 50% Glasfaseranteil, aus dem im Spritzgießverfahren bereits Getriebequerträger als Serienkomponenten gefertigt werden: für das neue 5er-Modell GT von BMW. Aufgrund des Werkstoffwechsels wird rund 1 kg Bauteilgewicht eingespart.

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