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Covestro auf der Fakuma 2018

Kunststoffe beantworten Fragen zu unserer Zukunft

| Redakteur: Peter Königsreuther

Dieser komplex geformte Stoßdämpfer wurde mithilfe der drei wichtigsten 3D-Druckmethoden aus Polycarbonat (PC), TPU und Polyurethanharz (PUR) von Covestro hergestellt. Vorgestellt wird er zusammen mit anderen Exponaten unter dem Motto „Innovative Kunststoffe für zukünftige Trends“ im Rahmen der Fakuma in Halle B4 am Stand 4206.
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Dieser komplex geformte Stoßdämpfer wurde mithilfe der drei wichtigsten 3D-Druckmethoden aus Polycarbonat (PC), TPU und Polyurethanharz (PUR) von Covestro hergestellt. Vorgestellt wird er zusammen mit anderen Exponaten unter dem Motto „Innovative Kunststoffe für zukünftige Trends“ im Rahmen der Fakuma in Halle B4 am Stand 4206. (Bild: Covestro)

Covestro breitet zur Fakuma das ganze Spektrum aus innovativen und nachhaltigen Kunststoffideen aus, heißt es. Covestros Produkte und Verfahren sollen Antworten auf Trends wie die zukünftige Mobilität, die stetige Digitalisierung, den 3D-Druck und die energieeffiziente Beleuchtung, geben.

Ein wichtiges Thema am Stand des Unternehmens werden robuste, leichte und ästhetische Faserverbundwerkstoffe für energie- und ressourcenschonende Anwendungen sein, sagt Covestro. Weitere Schwerpunkte lege das Unternehmen auf flammgeschützte Batteriegehäuse oder transparente beziehungsweise Licht streuende Polycarbonate für die Energie schonende LED-Lichttechnik.

Weltweit steige außerdem die Nachfrage nach besonders robusten und zugleich leichten Materialien. Mit endlosfaserverstärkten thermoplastischen Composites (CFRTP) der neuen Marke „Maezio“ erfülle Covestro diese Anforderungen und biete darüber hinaus eine günstige sowie skalierbare Fertigungsmöglichkeit für eine Serienproduktion.

Kunststoffe ermöglichen neuartige Antriebe

Ein aktueller Entwicklungsschwerpunkt bei Covestro beschäftigt sich mit neuen Antrieben, die etwa zur Welt der Elektromobilität gehören, so Covestro. Werkstoffe zur Ummantelung der Lithium-Ionen-Batterien müssten dabei sehr dimensionsstabil sein, um gleichzeitig viele Batteriezellen genau und eng positionieren zu können. Je nach Konstruktionsprinzip der Akkus müsse der Werkstoff außerdem auch flammwidrig sein. Dafür sind verschiedene Polycarbonat-Blends sehr gut geeignet, sagt Covestro. Auf der Fakuma zeigt man ein solches Batteriemodul für Heimspeicher.

Als ein besonderes Exponat bezeichnet der Aussteller auch einen komplex geformter Stoßdämpfer (siehe Bild), der mithilfe der drei wichtigsten 3D-Druckprozesse aus Filament, Pulver und flüssigem Harz hergestellt wurde. Zum Einsatz kamen Polycarbonat, thermoplastisches Polyurethan (TPU) und Polyurethanharz von Covestro.

Digitalisierung individualisiert den Kundenkontakt

Das Unternehmen präsentiere außerdem verschiedene Licht leitende und Licht streuende Polycarbonate einschließlich daraus gefertigter Folien sowie einen stark Wärme leitenden Typ, der, wie es heißt, zur Kühlung energiesparender LED-Leuchten genutzt werden kann. Es würden auch Folienentwicklungen für neuartig designte Kfz-Front- und -Heckpartien sowie für den Autoinnenraum vorgestellt.

Die fortschreitende Digitalisierung in der Kunststoffbranche dürfte die Forschung und Entwicklung, Produktion, Versorgungsketten, Nachhaltigkeitsprojekte und Kundenkontakte nach Ansicht von Covestro auf eine neue Ebene heben und schließlich zu einem gesteigerten geschäftlichen Erfolg beitragen. Für seine Kundenkontakte nutze Covestro deshalb eine große Bandbreite von digitalen Kanälen und Diensten, einschließlich Produktfindern und elektronischen Handelsplattformen. Am Messestand könnten Besucher verschiedene sowie eventuell für sie infrage kommende Möglichkeiten selber austesten.

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