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Arburg auf der Rapid Tech 2018

Kunststoffe für additive Verfahren in Beispielen

| Redakteur: Simone Käfer

Auf der Rapid Tech stellt Arburg die Potenziale des Kunststoff-Freiformens (AKF) anhand seines 3D-Druckers Freeformer vor.

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(Bild: © ARBURG)

Auf dem Freeformer additiv gefertigt wurden beispielsweise Implantate wie Schädel-, Wangen- oder Fingerknochen aus medizinischem PLLA (zum Beispiel Purasorb PL18), das sich nach vorgegebener Zeit im Körper auflöst, sowie Sägeschablonen aus PA, die als individualisierte Operationshilfen zum Einsatz kommen. Eine über Gelenke bewegliche Seilrolle samt Gehäuse und Befestigungshaken aus chemisch widerstandsfähigem Bio-Polyamid (Grilamid BTR 600), die bis 100 kg belastbar ist. Bewegliche Planetenrollen aus der Hart-Weich-Kombination TPU und PHA (Arboblend), die ohne Montageaufwand voll funktionsfähig sind.

Die „Light-Sticks“ – eine Anwendung des Fraunhofer ICT – als Beispiel wie sich durch funktionale Materialien gezielt zusätzliche Eigenschaften in Bauteile integrieren lassen. Dazu wurden elektrisch leitfähige Carbon Nanotubes (CNTs) in den Kunststoff PC/ABS eincompoundiert, sodass die eingelegte LED bei Zufuhr von Strom aufleuchtet. Die Bauteile aus solchen High-End-Materialien können sich die Fachbesucher der Rapid.Tech auf dem Arburg-Messestand anschauen. Ist das Interesse geweckt, besteht die Möglichkeit, sich im Arburg Prototyping Center im Stammhaus Loßburg Musterteile fertigen zu lassen, um die Einsatzmöglichkeiten des AKF-Verfahrens für die eigene Fertigung zu testen. Hierfür stehen sieben Freeformer mit verschiedenen Materialien zur Verfügung.

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