VDI-Kongress in Mannheim Kunststoffe im Automobilbau mit Schwerpunkt auf Composites

Autor / Redakteur: Annedore Bose-Munde / Peter Königsreuther

Am 29. und 30. März findet in Mannheim wieder der internationale VDI-KongressKunststoffe im Automobilbau statt. Zeitgleich können Interessenten auch in diesemJahr die VDI-Fachkonferenz Kunststoffe in Nutzfahrzeugen besuchen, welche alsParallelveranstaltung läuft. Einige interessante Aspekte sollen hier bereits bekannt gemacht werden.

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Kunststoffe für den Automobil- und Nutzfahrzeugebau sind vom 29. bis 30. März wieder das Thema beim traditionellen Mannheimer VDI-Kongress: Im Fachgebiet Kunststofftechnik an der TU Ilmenau wurde passend zum Thema, ein GFK-Fahrzeugboden für Reisemobile entwickelt, der es erstmals erlaubt, ein lediglich 2,7 m hohes und mindestens 7,6 m langes Fahrzeug in der 3,5 t-Klasse anzubieten.
Kunststoffe für den Automobil- und Nutzfahrzeugebau sind vom 29. bis 30. März wieder das Thema beim traditionellen Mannheimer VDI-Kongress: Im Fachgebiet Kunststofftechnik an der TU Ilmenau wurde passend zum Thema, ein GFK-Fahrzeugboden für Reisemobile entwickelt, der es erstmals erlaubt, ein lediglich 2,7 m hohes und mindestens 7,6 m langes Fahrzeug in der 3,5 t-Klasse anzubieten.
(Bild: TU Ilmenau)

Im Fokus der Veranstaltungen stehen aktuelle kunststofftechnische Anwendungen im Bereich Interieur, Exterieur, Motor, Werkstoffe und Technologien. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen in diesem Jahr innovative Compositebauteile für Premiumfahrzeuge, die Serienanwendung der Hybrid-Technik für Leichtbau und Tragwerksstrukturen, das 2K-Spritzgießen und Schäumen mit atmendem Werkzeug, aerodynamische Optimierungen und Leichtbaulösungen zur CO2-Reduktion, die optimierte Crashsimulation für Bauteile aus Organosheets sowie die Produktion und Prüfung beim Einsatz von technischen Rezyklaten.

Neue Verfahren pushen den Leichtbau

Durch die Eigenschaften bei der Herstellung und Verarbeitung ermöglichen es Kunststoffmaterialien, passgenau auf Wünsche in Sachen Design, Komfort sowie „Wohlfühlambiente“ einzugehen. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil sowohl Pkw als auch Nutzfahrzeuge immer öfter nicht nur mehr klassische Hilfsmittel zur Überwindung einer Distanz, sondern ebenfalls Arbeitsplätze sind. Entsprechend bieten die Veranstaltungen mit den einzelnen Referaten auch eine breite Themenvielfalt für die Teilnehmer.

Die komplette Wertstoffkette im Fokus

Angefangen bei der Vorstellung neuer Techniken wie dem Faserblasverfahren über Gestaltungsansätze für die Gewichtsoptimierung des Fahrzeugunterbodens und Materialoptimierungen wie die Entwicklung innovativer Lichtschutzmittel für den Fahrzeuginnenraum bis hin zur Realisierung leichter Faserverbundkarosserien für Reisemobile und Nutzfahrzeuge, spannt die Veranstaltung den Informationsbogen. Egal ob Werkstoff, Herstellverfahren oder Anwendung – auch in diesem Jahr werden Experten aus Wissenschaft und Industrie wieder ausführlich über den heutigen technischen Stand zur Kunststofftechnik im Rahmen des Automobil- und Nutzfahrzeugbaus Rede und Antwort stehen.

Schon der Vortag bietet Interessantes

Mit Interesse angenommen wurde von den Teilnehmern in den letzten Jahren übrigens die Möglichkeit, über den eigenen thematischen Tellerrand zu schauen und kostenfrei die jeweilige Parallelveranstaltung zu besuchen. Ergänzend bietet die Ausstellung mit über 100 Protagonisten aus der gesamten Wertschöpfungskette einen interessanten Rahmen zum fachlichen Networking mit den dort sich präsentierenden Spezialisten. Und wer sein Detailwissen im Bereich Material vertiefen möchte, kann dies bereits am 28. März zum Spezialtag „Alterung und Langzeitverhalten von Kunststoffen“ tun. Die Teilnahme am Vortag kann separat gebucht werden. Weitere Informationen: und zu Nutzfahrzeugen/. MM

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