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Lanxess Kunststoffexperten arbeiten für die mobile Welt von Morgen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Lanxess will das breit gefächerte Anwendungsspektrum seiner technischen Kunststoffe und zukünftige Werkstoff- und Prozessentwicklungen verstärkt zum Er der Elektromobiliät und des autonomen Fahrens stellen, wie es heißt.

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Die Materialentwicklungen von Lanxess werden im Hinblick auf zukünftige Mobilitätsformen angestrengt. Wie der Konzern berichtet, konzentriert man sich dabei besonders auf die Elektrifizierung des Antriebsstranges von gelenkten, aber auch autonom agierenden Fahrzeugen sowie auf den Aufbau der dazu nötigen Infrastrukturen und der logistischen Modaliäten. Ein weiterer Fokus liege auf neuen Leichtbauwerkstoffen und -prozessen.
Die Materialentwicklungen von Lanxess werden im Hinblick auf zukünftige Mobilitätsformen angestrengt. Wie der Konzern berichtet, konzentriert man sich dabei besonders auf die Elektrifizierung des Antriebsstranges von gelenkten, aber auch autonom agierenden Fahrzeugen sowie auf den Aufbau der dazu nötigen Infrastrukturen und der logistischen Modaliäten. Ein weiterer Fokus liege auf neuen Leichtbauwerkstoffen und -prozessen.
(Bild: Lanxess)

Der Spezialchemiekonzern Lanxess sieht neue, umweltverträglichere Mobilitätsformen als ein großes Wachstumsfeld für seine Polyamide Durethan, Polybutylenterephthalate (PBT) Pocan und thermoplastischen Verbundwerkstoffe Tepex. „Unsere Materialentwicklungen konzentrieren sich dabei vor allem auf Anwendungen für die Elektrifizierung des Antriebsstranges von gelenkten und auch autonom bewegten Fahrzeugen sowie auf den Aufbau der notwendigen Infrastrukturen und Logistik“, erklärt Jan Bender, Leiter Marketing EMEA im Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) bei Lanxess. Ein weiterer Fokus liege auf neuen Leichtbauwerkstoffen und -technologien, die zum Beispiel bei der Reichweitenerhöhung von Elektrofahrzeugen helfen könnten.

Technische Kunststoffe mobilisieren Elektroauto & Co.

Mögliche und auch schon serienmäßige Anwendungen für die Thermoplaste von Lanxess fänden sich etwa in Hybrid- und rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen, wo sie als Bauteile für Ladesysteme, Träger und Zellhalter für Batteriesysteme sowie für Sensoren und Gehäuseteile für Elektromotoren zum Einsatz kämen. Großes Potenzial haben die polymeren Werkstoffe, wie es weiter heißt, auch im Rahmen der nötigen Infrastruktur für die Elektromobilität wie etwa bei Gehäuseteilen, Leitungsschutzschaltern und Anschlussklemmen für Ladesäulen. Beim autonomen Fahren sollen sich die Polyamide und Polyester zum Beispiel für Konnektoren von Sensoren, Displays und Steuergeräten anbieten. „Unsere hoch gefüllten Polyamide und Verbundwerkstoffe können sich auch beim Leichtbau von Sitzlehnen und -schalen für neue Sitzkonzepte bewähren“, merkt Bender an.

Polymere helfen bei der Systemkommunikation

Ein anderer Schwerpunkt der Materialentwicklung drehe sich um Komponenten für neue Kommunikationssysteme im Schwerverkehr, die einen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen, zwischen Fahrzeug und Infrastruktur sowie die Ferndiagnose über den Fahrzeugzustand ermöglichen können. Bender dazu: „Wir denken hier zum Beispiel an Bauteile für Abstandsregel-Tempomate oder für Radarsysteme zur Kollisionsvermeidung. Auch Logistikkonzepte für den städtischen Warenverkehr, etwa mit Drohnen oder per Roboter gelenkten Elektrofahrzeugen, sind ein interessantes Anwendungsfeld unserer Werkstoffe.“

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