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Barlog auf der Fakuma 2018 Kunststofflicher Full-Service für alle Schlüsselbranchen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Als Full-Service-Anbieter stellt die Barlog Gruppe, wie es heißt, viele Neuheiten für Anwendungen in der Automobil-, Elektronik-, Sanitär- und Verpackungsindustrie vor. Dazu zählten unter anderem PA-6.6-Alternativen, funktionalisierte Kunststoffe für die Wärmeleitfähigkeit sowie emissionsreduzierte POM-Typen.

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Die Barlog Gruppe präsentiert auf der Fakuma neue Kunststoffe und Services für technisch anspruchsvolle Anwendungen im Automobilbau, im Elektro- und Elektroniksektor sowie in der Lebensmittelindustrie und im Sanitärbereich. Im Bild ist ein Kfz-Türgriffträger aus Kebater-PBT zu sehen, einem Polymer, das laut Barlog PA 6.6 GF 30 ersetzen kann. Fakuma in Halle A3 am Stand 3209.
Die Barlog Gruppe präsentiert auf der Fakuma neue Kunststoffe und Services für technisch anspruchsvolle Anwendungen im Automobilbau, im Elektro- und Elektroniksektor sowie in der Lebensmittelindustrie und im Sanitärbereich. Im Bild ist ein Kfz-Türgriffträger aus Kebater-PBT zu sehen, einem Polymer, das laut Barlog PA 6.6 GF 30 ersetzen kann. Fakuma in Halle A3 am Stand 3209.
(Bild: Barlog)

Ein wichtiges Thema am Barlog-Messestand betreffe etwa funktionalisierte Kunststoffe für die Trendthemen der Automobilindustrie. Das Unternehmen präsentiert mit Kebablend / MW und Kebablend / EC neue weichmagnetische und elektrisch leitfähige Compounds mit deren Hilfe elektromagnetische Strahlung zuverlässig abgeschirmt werden kann. Diese spielten im Rahmen der Elektrifizierung des Antriebsstranges, aber auch mit zunehmender Sensorik, zum Beispiel in Radarsensoren für das autonome Fahren, eine immer wichtigere Rolle.

Das Sortiment wärmeleitfähiger Compounds für das Thermomanagement hat Barlob, wie es weiter heißt, um neue, flexible Typen auf TPE-Basis erweitert. Und mit Kebaform XFA stelle man darüber hinaus eine Weiterentwicklung seiner emissionsarmen POM-Typen für den Fahrzeuginnenraum vor. Die Kunststoffe erfüllen und übertreffen laut Hersteller die strengen Emissionsgrenzwerte der Automobilhersteller – sowohl eingefärbt, modifiziert als auch bei ungünstigen Verarbeitungsbedingungen.

Mit seinem Kebater PBT Produktportfolio biete Barlog nun eine Reihe an Alternativkunststoffen zum gängigen PA 6.6 an (siehe Bild), die außer guter Verfügbarkeit auch technische Vorteile, wie eine hohe Dimensionsstabilität und konstante mechanische Eigenschaften unter verschiedenen klimatischen Bedingungen aufwiesen.

Kunststoffe mischen in der Elektrotechnik magnetisiert mit

Ein weiteres Highlight seien kunststoffgebundene Magnetwerkstoffe, welche die magnetischen Eigenschaften von Metallen mit den fertigungstechnischen Vorteilen von Kunststoffen kombinierten, um so ein hohes Maß an Funktionsintegration zu garantieren. Durch die abschirmenden Eigenschaften und die Fähigkeit Magnetfeldlinien gezielt zu führen, sagt Barlog, bietet sich das weichmagnetische Sortiment Kebablend / MW deshalb gut für Anwendungen im Bereich des induktiven Ladens an (etwa in der Qi-Ladetechnik). Für Aufgaben zur Positionierung und Sensorik oder zur Herstellung kleiner Motoren sind die hartmagnetischen Kebablend-/-M-Compounds der Kunststoff der Wahl, heißt es.

PPS – und in Bad und WC ist Erleichterung angesagt

Mit Kebatron FW stellt das Unternehmen laut eigenen Worten sein erweitertes Produktsortiment auf Basis von PPS vor. Die neuen Typen sollen insbesondere als Alternative zu Messing im Sanitärbereich dienen und unterstützten es Kosten zu sparen und Gewicht zu reduzieren. Das Produktsortiment umfasst laut Barlog unverstärkte Typen sowie glasfaserverstärkte und schlagzäh modifizierte Metallersatzwerkstoffe zur Herstellung von Fittings, Gehäusen und Funktionsteilen in Warm- und Heißwasseranwendungen. Sie erfüllen, wie es weiter heißt, die entsprechenden Zulassungsanforderungen. Kebatron-FW-Typen könnten darüber hinaus auch für Anwendungen im Lebensmittelkontakt zum Einsatz kommen, etwa in Kaffeemaschinen oder Küchengeräten.

Für den Einsatz in der industriellen Lebensmittelherstellung bietet Barlog unter dem Handelsnamen Detectopac Werkstoffe zur Herstellung detektierbarer Verpackungen und Maschinenelemente an.

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