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Kunststoffrohrverband

Kunststoffrohre sind gefragt

28.03.2008 | Redakteur: Annedore Munde

Auch Trinkwasserrohre werden zunehmend aus Kunststoff hergestellt. Bild: KVR
Auch Trinkwasserrohre werden zunehmend aus Kunststoff hergestellt. Bild: KVR

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Neben der Stahlrohrindustrie befindet sich auch die deutsche Kunststoffrohrindustrie auf deutlichem Wachstumskurs. In den vergangenen Jahrzehnten haben Kunststoffrohrsysteme auf immer neuen Anwendungsgebieten Einzug gehalten und das Angebot bisher üblicher Materialien ergänzt oder sogar nahezu ersetzt, so Dr. Elmar Löckenhoff, Geschäftsführer des Kunststoff-rohrverbandes e.V. (KRV).

Seit 2003 kann die deutsche Kunst-stoffrohrindustrie ein stetiges Wachstum verzeichnen. Besonders hohe zweistellige Zuwachsraten waren nach Aussage des KRV in den Jahren 2005 und 2006 zu vermelden.

Im Laufe des Jahres 2006 sprang die konjunkturelle Dynamik beim Export auf die Binnennachfrage über, heißt es, so dass sowohl die konzernzugehörigen als auch die inhabergeführten Kunststoffrohrhersteller in Deutschland begannen, mit Investitionen in neue Extrusionsanlagen und Spritzgussmaschinen ihre Produktionskapazitäten zu erweitern und zugleich kosteneffizienter zu gestalten.

Kunststoffrohre haben einen wesentlichen Anteil am gesamten Kunststoff-verbrauch in Deutschland: Laut KRV entfallen 25,2% des Kunststoffverbrauchs auf die Bauwirtschaft und davon rund 27% auf Rohranwendung. Deshalb war es für die Branche auch wichtig, dass die Bauwirtschaft 2006 erstmals wieder zum konjunkturellen Aufschwung beigetragen hat.

Die größte Verwendung von Kunststoffrohrsystemen findet sich nach KRV-Schätzungen mit einem Anteil von 89% im Tiefbau, davon entfallen 49% auf den Abwasserbereich, es folgen die Bereiche Trinkwasser, Kabelschutz und Gas. In den Hochbau fließen mit etwa 11% deutlich geringere Mengen.

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