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Kunststoffverpackungsindustrie

Kurzarbeit schützt nicht vor Entlassungen

| Redakteur: Peter Steinmüller

Innerhalb des ersten Halbjahres 2009 haben allein 32% der deutschen Kunststoffverpackungsunternehmen Kurzarbeit durchgeführt. Dass die Krise aber nicht allein mit Kurzarbeit zu bewältigen ist, zeigt die Tatsache, dass immerhin 26% der Unternehmen im ersten Halbjahr konjunkturbedingt Mitarbeiter entlassen haben.

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Diese Zahlen der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen verdeutlichen nach Angaben des Verbandes, wie sehr die Kunststoffverpackungsbranche durch die Wirtschaftskrise getroffen wurde. Auch für das dritte Quartal 2009 planen noch 26% der befragten Unternehmen weiterhin Kurzarbeit. Und für das 3. Quartal planen noch 15% der Unternehmen weitere Entlassungen.

Insgesamt zeigt der IK-Konjunkturtrend für das dritte Quartal 2009 jedoch eine etwas positivere Prognose gegenüber dem Vorquartal. Allerdings sehen sich die Kunststoffverpacker steigenden Rohstoffpreisen ausgesetzt, die unabdingbar höhere Kostensteigerungen verursachen werden. Aus Sicht des Verbandes werden deshalb zusätzliche strukturelle Anpassungen innerhalb der Branche notwendig sein, um die Zukunft zahlreicher Unternehmen zu sichern. Der geplante weitere Stellenabbau bestätige dies.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit rund 400 Mitgliedern nach eigenen Angaben der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa.

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