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Messtechnik

Kurzer Prozess

| Redakteur: Helmut Klemm

Das Messsystem wird mit Magneten auf dem Maschinentisch befestigt und muss nicht speziell ausgerichtet werden.
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Das Messsystem wird mit Magneten auf dem Maschinentisch befestigt und muss nicht speziell ausgerichtet werden. (Bild: Fidia)

Ein Messsystem wird als kostengünstige Alternative zur bisherigen Vermessung von Fräsköpfen mit Messdornen und Messuhren vorgestellt.

Am Messestand des italienischen Zerspanungsspezialisten Fidia in der Halle 13, Stand C55, wird unter anderem ein System zum Vermessen und Kalibrieren von bi-rotativen kontinuierlichen oder indexierbaren Fräsköpfen sowie von Dreh-Schwenktischen vorgeführt. Das mit der Produktbezeichnung HMS bezeichnete System ist mit drei Sensoren ausgestattet, die an die CNC-Steuerung angeschlossen sind. Es wird von einer speziellen Messsoftware verwaltet, die die ermittelten Daten verarbeitet und die geometrische Fehler sowie die Positionierungsgenauigkeit und die RTCP-Parameter von zahlreichen unterschiedlichen Kopf- und Tischtypen überprüfen und korrigieren kann.

Das Messsystem wird von Fidia als Alternative zur herkömmlichen Fräskopfvermessung mit Messdornen und Messuhren präsentiert und soll zahlreiche Vorteile bieten:

  • Die Vermessungszeit verringert sich den Angaben zufolge bis auf eine halbe Stunde anstatt einem ganzen Tag.
  • Die Vermessung sämtlicher Kopf- und Tischpositionen ist möglich.
  • RTCP-Parameter können überprüft werden.
  • Korrigierte Werte lassen sich automatisch in die CNC-Steuerung übernehmen.

Wegen der einfachen Bedienbarkeit könne das Messsystem auch von nicht eigens dafür qualifiziertem Personal verwendet werden, heißt es. Deshalb seien Überprüfungen von Geometrien möglich, wann immer es für nötig erachtet werde. Kostenintensive Kundendiensteinsätze könnten entfallen und Maschinenstillstandszeiten verringert werden.

Das Messsystem ist in zwei Ausführungen verfügbar: in einer Standard- und einer Kompaktausführung. Mit dieser Bandbreite könnten die Messzyklen optimal auf die Verfahrwege der Maschinenachsen abgestimmt werden.

Die intuitiv verständliche Benutzeroberfläche führt die Bediener bei der Ausführung der Messzyklen durch die Prozesse; dadurch soll der Gebrauch des Geräts ausgesprochen einfach sein. Explizites Fachwissen sei nicht erforderlich.

Auch die Einrichtung des HMS-Messgeräts ist den Angaben zufolge sehr einfach. Es wird mit Magneten auf dem Maschinentisch befestigt und muss nicht speziell ausgerichtet werden.

Fidia S.p.A. auf der EMO Hannover 2019: Halle 13, Stand C55

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