ASS Maschinenbau Laser-Sintern bietet mehr Freiheiten bei Konstruktion und Fertigung von Roboterhänden

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Die ASS Maschinenbau GmbH, Overath, fertigt Roboterhände im Laser-Sinter-Verfahren. Das Ergebnis sind komplexe leichte Greifer aus Kunststoff mit zusätzlichen Funktionselementen. Seit Anfang dieses Jahres ist zur Herstellung die Laser-Sinter-Anlage Eosint P 390 der EOS GmbH, Krailling. in Betrieb.

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„Mit Laser-Sintern produzieren wir ultraleichte und kompakte Greifelemente individuell, schnell und kostengünstig“, so Marc Schwope, Geschäftsführer der ASS Maschinenbau. „Die Komponenten ergänzen die Produktpalette unseres Unternehmens für eine Reihe von Anwendungen in der Kunststofffertigung.“

Drei Mal pro Woche wird bei ASS-Maschinenbau die Laser-Sinter-Anlage in Betrieb gesetzt. Bis zu 100 verschiedene Komponenten entstehen in einem einzigen Produktionsprozess – für verschiedene Anwendungen. Das können komplett lasergesinterte Roboterhände sein, aber auch Lasersinterteile, die im Verbund mit Aluminium und Stahlwellen ein Produkt bilden. Aus dem Roboterbaukästen von ASS Maschinenbau lassen sich dann aufgabenbezogen Greifer zusammensetzen.

Laser-Sintern ersetzt Drehen und Fräsen

In der Vergangenheit wurden diese Bauelemente durch Drehen oder Fräsen hergestellt. Das Laser-Sinter-Verfahren löst zumindest bei einigen Bauteile diese Verfahren ab. Wichtiger Aspekt dabei ist für ASS Maschinenbau die Konstruktionsfreiheit, die das Schichtbauverfahren Laser-Sintern bietet. „Mit der Technik können wir viele Funktionen auf engstem Raum kombinieren, vor allem bei Entnahmesituationen. Beispielsweise sind keine Schläuche innerhalb der Hand mehr nötig. Mit Laser-Sintern integrieren wir querschnittsoptimierte Luftführungen oder Vakuumkanäle direkt und sparen so Zeit und Kosten,“ erläutert Schwope.

Dass die Konstruktion optimiert und die geometrische Freiheitsgrade des Laser-Sinter-Verfahrens ausgeschöpft werden, dafür sorgt eine eigene Abteilung bei ASS Maschinenbau. Der Automatisierungsspezialist fertigt so Roboterhände, die bisher – so heißt es – aufgrund der Abmaße der Standardkomponenten oder aufgrund der geometrischen Komplexität nicht realisiert werden konnten.

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