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Laserforschung

Laser Zentrum Hannover feiert 25jähriges Bestehen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Seit seiner Gründung 1986 steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für qualifizierte interdisziplinäre Wissenschaft mit hohem Transferpotenzial. Anlässlich der Feier zum 25jährigen Jubiläum am 15. Juni 2011 hob der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister die Stellung des Instituts als bedeutender Eckpfeiler der deutschen und internationalen Forschungslandschaft im Bereich der Lasertechnik hervor.

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Ministerpräsident David McAllister beim Rundgang: „Das LZH ist großartig“. (Bild: LZH)
Ministerpräsident David McAllister beim Rundgang: „Das LZH ist großartig“. (Bild: LZH)

Ministerpräsident McAllister zeigte in seiner Rede die besonderen Verdienste des LZH für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Niedersachsen auf. Das Institut habe in den vergangenen 25 Jahren wesentlich dazu beigetragen, die Schlüsseltechnologie Laser am Standort Hannover und Niedersachsen zu etablieren und die Lasertechnik in die Fertigung einzuführen.

Damit sei ein wesentlicher Beitrag zur Kosteneinsparung, Effizienz- und auch Qualitätserhöhung geleistet worden. Außerdem seien in diesen Jahren rund 4000 Facharbeiter und Techniker vornehmlich aus niedersächsischen Unternehmen zu qualifizierten Fachkräften ausgebildet worden. Das LZH habe akkumuliert Drittmittel in einer Höhe von 165 Mio. Euro eingeworben und damit die Fördergelder des Landes in vielfacher Höhe wieder nach Niedersachsen zurückgeholt.

CFK - „Wunderwerkstoff" der Zukunft

Auf seinem Rundgang durch das Institut konnte sich der Ministerpräsident von der Exzellenz der Forschung am LZH überzeugen. Neben einem Laser, der bei der Exomars-Mission 2018 nach Leben auf dem Mars suchen wird, wurde u.a. auch der Forschungsbe­reich Verbundwerkstoffe (CFK) vorgestellt, der am LZH derzeit eine herausragende Position einnimmt.

Für McAllister ist CFK der „Wunderwerkstoff der Zukunft“ und Niedersachsen sei in diesem Thema an europäischer, wenn nicht gar an der Weltspitze zu sehen. Intensive Forschung sei jetzt wichtig, um die Großserientauglichkeit von CFK zu erreichen. Die konsequente Bündelung der Forschungskapazitäten im Umfeld von CFK und Lasertechnik könne für das LZH ein neues Erfolgskapitel öffnen, das auch die Landesregierung nachhaltig unterstützen werde!

Den Erfolg des LZH eingeläutet haben vor 25 Jahren drei visionäre Gründungsväter sowie eine mutige Entscheidung der Politik. LZH-Vorstandssprecher Professor Ertmer stellte in seiner Rede die besonderen Verdienste der Gründungsväter und Ehrengäste der Feier, die Professoren Haferkamp, Tönshoff und Welling, heraus.

Fruchtbare transdisziplinäre Zusammenarbeit

Sie hätten schon damals die besondere Chance in der transdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Physik und Ingenieurwissenschaften erkannt. Hinzu kam die stets gute Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium, das dem LZH seit 1986 fördernd und beratend zur Seite steht.

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