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Reparaturen

Laserauftragschweißen dringt in enge Räume vor

| Autor: Stéphane Itasse

Eine schmal konstruierte Innenbearbeitungsoptik ermöglicht das Laserauftragschweißen auch unter engen Verhältnissen.
Eine schmal konstruierte Innenbearbeitungsoptik ermöglicht das Laserauftragschweißen auch unter engen Verhältnissen. (Bild: Pallas)

Bauteile ab einem Innendurchmesser von 30 mm, darunter auch solche mit kompliziert geformten Innenflächen in bis zu 500 mm Tiefe, lassen sich dank einer neuartigen Innenbearbeitungsoptik jetzt mittels Laserauftragschweißen reparieren.

Die schlanke Bauform der Iclad-Innenbearbeitungsoptik ermöglicht laut Hersteller Pallas GmbH & Co. KG Beschichtungen der Innenwände schwieriger Bauteile in einer Aufspannung. Das erlaubt sogar dreidimensionale Innenbeschichtungen von Dichtsitzen in Kraftwerksleitungen mit neuen, hochfesten Grundwerkstoffen, die auch unter Temperaturbeanspruchung gute Resultate zeigen.

Bauteiloptimierungen und Reparaturen mit Laserauftragschweißen möglich

In anspruchsvollen Anwendungsumgebungen leistet die Korrosionsbeständigkeit von Rohrleitungen, Pumpen oder Armaturen einen wesentlichen Beitrag zur Anlagenverfügbarkeit und Betriebssicherheit. Aggressive Medien und wechselnde Betriebszustände bedeuten eine hohe Beanspruchung dieser Bauteile.

Durch Laserauftragschweißen mit Pulverzufuhr können Materialeigenschaften und belastete Bauteile optimiert werden. Auch der Wiederaufbau beschädigter Strukturen ist mit diesem Verfahren möglich. Der lokal eng begrenzte Wärmeeintrag erlaubt bei wenig Bauteilverzug eine hohe Präzision der Beschichtung. Der Laserstrahl schmilzt die Randschicht der Bauteiloberfläche und das per Düse aufgestrahlte Pulver an und verbindet beide zu einer dichten Schicht mit geringer Aufmischung. Schichtdicken ab wenigen Zehntel mm ermöglichen einen endkonturnahen Auftrag, so dass der Nachbearbeitungsaufwand minimiert wird.

Laserauftragschweißen in Teilen ab 30 mm Innendurchmesser

Bislang verhinderten die bei Dichtungen, Dichtringen oder Ventilen üblichen Bauteilmaße mit geringen Innendurchmessern und großen Bearbeitungstiefen den effizienten Einsatz von Standardoptiken. Doch mit der Innenbearbeitungsoptik Iclad sei ab 30 mm Innendurchmesser mit Härten, Beschichten und Legieren das gesamte Spektrum der Innenkonturbearbeitungen anwendbar.

Inzwischen in zahlreichen industriellen Anwendungen erfolgreich etabliert, stellte sie in gleich zwei Korrosionsschutzanwendungen für Dichtbereiche ihre Effizienz unter Beweis. Bei beiden sollte eine Korrosionsschutzbeschichtung aus einem hochfesten, nickelbasierten Werkstoff, der sich bei Schweißversuchen unter Temperaturbeanspruchung als rissgefährdet erwies, aufgebracht werden.

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