ACI Laser auf der Metav 2018 Laserbeschriftungen prozesssicherer und kundenspezifisch ausführen

Redakteur: Peter Königsreuther

ACI Laser zeigt in Düsseldorf unter anderem, wie das High-End-Kamerasystem AOI die kundenspezifische Laserbeschriftung verbessern kann und warum. Halle 16 am Stand D112.

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Mit dem High-End-Bildverarbeitungssystem AOI gelingt die kundenspezifische Laserbeschichtung noch prozesssicherer, inklusive einer Bildauswertung, sagen die Experten von ACI Laser.
Mit dem High-End-Bildverarbeitungssystem AOI gelingt die kundenspezifische Laserbeschichtung noch prozesssicherer, inklusive einer Bildauswertung, sagen die Experten von ACI Laser.
(Bild: ACI Laser)

Der Einsatz von Vision-Systemen zur Bilderfassung und -verarbeitung gewinnt laut Aussage der ACI Laser GmbH im industriellen Umfeld stark an Bedeutung und gilt als ein wichtiges Werkzeug zur Kontrolle und Optimierung diverser Prozessen. Der Laserbeschriftungsspezialist ACI bietet nun eine High-End-Kameralösung für kundenspezifische Anforderungen bei Bildverarbeitung und –auswertung namens Automatic Object Identification (AOI) an, wie es weiter heißt. Das AOI diene zur vollkommen automatisierten Erkennung, Identifikation und Vermessung von vielen Objekten, Texten und Codes, die dabei auch komplexe Geometrien aufweisen dürften. Das AOI-Kamerasystem erfasst und analysiert den Markierbereich online über ein Kamerasystem, so ACI.

1D- und 2D-Codes sicher lesen

Die Lasermarkierung werde automatisch am Objekt ausgerichtet und könne im Anschluss an die Beschriftung geprüft werden. Die Kombination von Objekterkennung und Lasermarkierung ist laut ACI eine exzellente Möglichkeit zur Qualitäts- und Prozesssicherheit beizutragen sowie eine sichere Prozessführung zahlreicher Applikationen zu schaffen. Ein weiteres Anwendungsfeld von AOI ist das Lesen von 1D- und 2D-Codes und die Zeichenerkennung OCR (Optical Character Recognition). Die technische Umsetzung des AOI-Systems erfolge nach kundenspezifischen Anforderungen. AOI sei mit einer extern adaptierten Kamera oder mit einer in den Strahlengang des Laserkopfes eingekoppelten Kamera realisierbar. Die Systemauflösungen variieren in Abhängigkeit der Bildfeldgröße und der verwendeten Optiken, so ACI.

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Der Lasermarkierer für industrielle Zwecke

Das kompakte Lasersystem DFL Ventus Industrial Design wurde speziell für das industrielle Umfeld und den Einsatz in Produktionslinien konzipiert, beschreibt ACI das nächste Metav-Highlight. Das staub- und spritzwassergeschützte Gehäuse ließe sich überall einfach und flexibel montieren. Wählbar zwischen 19“-Einbau- und Auftischgerät sei das Lasersystem Ventus je nach Applikation in verschiedenen Leistungsklassen und Strahlqualitäten verfügbar. ACI zählt zu den besonderen Eigenschaften:

  • • Funktionale Sicherheit durch PLe nach EN ISO 13849-1
  • • Schutzart IP64
  • • 100 % luftgekühlt
  • • Umgebungstemperatur bis 40 °C
  • • Montierbarkeit in 4 Einbaulagen
  • • Trennbarkeit von Laserkopf und Versorgungseinheit
  • • 3-m-Faserlänge (optional 5 m)
  • • Skalierbare Laserleistung von 20 bis 70 W
  • • Geringe Leistungsaufnahme
  • • Ansteuerung mit externem Steuer-PC
  • • Standardschnittstellen:
  • • Weitbereichseingang von 80 bis 240 V
  • • 8 digitale Ein- und Ausgänge
  • • Externer Sicherheitskreislauf nach PLe
  • • Kommunikationsschnittstelle (USB 2.0)
  • • Softwarepaket inklusive
  • • Remote-Diagnose-Tool
  • • Vordefinierbare Parametersätze

Optional verfügbar seien ein Fokusshifter für den Echtzeit-Höhenausgleich für die Beschriftung von Objekten mit verschiedenen Niveaus, ein Vision-System für die automatische Objekterkennung (siehe AOI) sowie diverse Objektive, damit unterschiedliche Beschriftungsfeld-Größen machbar würden.

Die Steuerung unterstützt Kommunikationsprotokolle, wie etwa TCP/IP, Industrial Ethernet Siemens-S7 Verbinung, RS232, RS485 und USB, wofür auch Schnittstellen verfügbar sind, wie es heißt. Ein Encoder-Eingang für Marking-on-the-fly ist ebenso verfügbar. Die, wie ACI betont, moderne Softwarearchitektur der Laserbeschriftungs-Software Magicmark V3 ermöglicht den gezielten Zugriff auf sämtliche zur Verfügung stehende Funktionen und Steuerungsmöglichkeiten des Lasers sowie der Laserperipheriegeräte (WS/DM etc).

Leichter Einstieg in die Lasermaterialbearbeitung

Der DFL Ventus Marker aus der Produktserie Economy Fibre gilt als ein einfach zu bedienendes, kosteneffizientes Faserlasersystem nach Laserklasse 1. Dieser robuste, kosteneffiziente Beschriftungslaser erfülle gemäß DIN EN ISO 13849-1 die Richtlinien und Sicherheitsnormen für Funktionale Sicherheit und sei ein ideales Einstiegssystem in die Lasermaterialbearbeitung. Sein Einsatz kann laut ACI sowohl integriert in eine automatisierte Fertigungslinie als auch in Kombination mit einem Handarbeitsplatz von ACI erfolgen.

Beste Ergebnisse an Edelstahl und Kunststoffen

Der DFL Ventus Marker ist laut Hersteller für einfache und zugleich leistungsstarke Markierungsanwendungen, vor allem auf Metallen und Kunststoffen, bestens geeignet. Trotz seiner einfachen Konstruktion sei er ein verlässliches, widerstandsfähiges Faserlasersystem zum Beschriften von diversen Metallen und Polymeren. Besonders auf rostfreiem Edelstahl werden besonders schöne, schwarze Beschriftungsergebnisse erzielt, wie es weiter heißt. Das System gebe es in den Leistungsklassen 10, 20 und 30 W. Der DFL Ventus Marker komme idealerweise in Kombination mit der Laserstation Workstation Basic zur Anwendung.

Tür und Z-Achse manuell bedienbar

Hauptunterscheidungsmerkmale der Workstation Basic im Vergleich zu anderen Laserstationen von ACI seien die manuell bedienbare Tür sowie die manuelle Z-Achse, deren Verfahrweg 150 mm betrage. Die Tür kann mittels Griffen links und rechts am Gehäuse geöffnet beziehungsweise geschlossen werden. Die Z-Achse ließe sich mittels eines Drehrads an der Vorderseite verstellen. Typischerweise wird das System für kleine bis mittlere Stückzahlen genutzt, so ACI.

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