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3D-Metalldruck Laserschmelzzentrum für Metalle

| Redakteur: Simone Käfer

Auftragsfertiger Toolcraft hat sein neues Metall-Laserschmelzzentrum mit einem Labor für die Qualitätsanalyse und Sensorik für die Ansprüche des Metalldrucks ausgestattet.

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Das Metall-Laserschmelz-Zentrum von Toolcraft mit Labor und Argon-Warnsystem.
Das Metall-Laserschmelz-Zentrum von Toolcraft mit Labor und Argon-Warnsystem.
(Bild: fotografie-torsten-hönig, Toolcraft)

Nur ein Jahr hat der Bau des Metall-Laserschmelzzentrum in Georgensgmünd von Toolcraft gedauert. Zu den Besonderheiten des Baus zählen die Anforderungen im Bereich Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Arbeitssicherheit, welche die Additive Fertigung mit Metallen mit sich bringt. So überwacht die Sensorik in der neuen Halle nicht nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sondern sie verfügt auch über ein Argon-Warnsystem. Ein konstanter Überdruck und ein sechsmaliger Luftaustausch pro Stunde sorgen für pulverfreie Luft. Auch ein komplettes Energieeffizienzkonzept steckt hinter dem Bau. Zudem wurde das Zentrum für einen optimalen Teilefluss konzipiert. Die Herausforderung war dabei, Pulver und Stützstruktur befreite additiv gefertigte Rohlinge in die angrenzende zerspantechnische Veredelung zu geben.

Qualität durch Analysegeräte nachweisen

Teil des Metall-Laserschmelzzentrums ist ein Labor zur Untersuchung von Material sowie gefertigter Proben. Hierzu zählen Porositäts- sowie Gefügeanalysen, Bestimmungen des Sauerstoff- und Stickstoffgehalts, Zugversuche und Untersuchungen der Korngrößenverteilung. Ein Dauerschwingversuch dient zur Bestimmung der dynamischen Festigkeit von Legierungen unter Biegewechsellast.

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Toolcraft hat etwa 12 Mio. Euro über die letzten Jahre in den Ausbau der Fertigungstechnik investiert. Das beinhaltet auch den Invest in eine simulationsbasierte Softwareumgebung. Ebenso wurden nicht nur zusätzliche Laserschmelzmaschinen, sondern auch ein Vakuumofen nach Luftfahrtstandards installiert.

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