Raylase Lasersteuerungsmodul löst Aufgaben des Additive Manufacturing

Das Additive Manufacturing Modul (AM-Modul) von Raylase soll dank gleichmäßiger Leistungsdichte, niedriger Driftwerte, leistungsstarken Scannern und dynamisch veränderbarem Spotdurchmesser eine universelle Lösung für Hersteller von 3D-Drucksystemen sein.

Firmen zum Thema

Laser-Steuerungsmodul
Laser-Steuerungsmodul
(Bild: Raylase)

Die Leistungsfähigkeit des 3D-Druckprozesses hängt vorrangig von der genauen Steuerung der Laserquelle sowie der Ablenkung und Fokussierung des Laserstrahls ab. Das AM-Modul stoße hier in neue Dimensionen vor. Es basiert auf den hauseigenen Laserablenkeinheiten Superscan IV oder Superscan V mit ultraleichten Spiegeln und leistungsstarken, vollständig digital gesteuerten Galvanometern zur besonders dynamischen Strahlführung mit extrem hohen Beschleunigungen. Die absolute Wiederholgenauigkeit beträgt bei der High-Performance-Version 2,96 µm, so der Hersteller.

Dynamische Anpassung der Spotgröße

Während des Sintervorganges verändert sich innerhalb des Arbeitsfeldes die Brennweite für den Laserstrahl. Die Optik des Linear-Translator-Moduls soll dennoch die stets exakte Fokussierung des Laserstrahls ermöglichen. Dabei ermögliche sie die dynamische Anpassung der Spotgröße und stelle die homogene Leistungsdichte innerhalb des Spots sicher.

Ein AM-Modul allein kann bereits ein Feld von bis zu 500 mm × 500 mm bearbeiten, heißt es. Dank der hohen Arbeitsgenauigkeit sollen sich bis zu vier AM-Module kombinieren lassen, sodass Felder von bis zu 800 mm × 800 mm möglich sind oder der Fertigungsprozess bis zu vierfach beschleunigt wird. Mit einer maximalen Laser-Leistung von 3 kW kann das AM-Modul auch im Bereich „Auftragsschweißen“ oder „Direct Energy Deposition“ eingesetzt werden.

Um Sensormodul erweiterbar

Das AM-Modul ist darüber hinaus um ein Sensormodul erweiterbar. Hier überwachen und dokumentieren Kameras durchgängig die Prozess- und Bauteilqualität mit einem optischen Auflösungsvermögen von bis zu 15 µm. Zudem ermöglichen sie die ständige Kalibrierung der Laserstrahlführung zum Arbeitsfeld für eine optimale Wiederholgenauigkeit.

Alternativ können breitbandig detektierende Sensoren wie Fotodioden oder Pyrometerköpfe zur Lichtintensitäts- oder Temperaturmessung einfach integriert werden.

Somit stelle das AM-Modul eine universelle und dennoch kostengünstige Lösung für zahlreiche Anwendungen im Additive Manufacturing Bereich dar, heißt es. Dank des weitreichenden Funktionsumfangs, einer umfassenden Auswahl an passendem Zubehör und der persönlichen Beratung durch die Anwendungsexperten von Raylase, lasse sich das AM-Modul als Herzstück leistungsstarker Systeme für Additive Manufacturing schnell und effizient integrieren.

Weitere Informationen: Raylase AG, 82234 Weßling

(ID:44711709)