Planung ist das A und O Lebenszyklusorientierte Konzepte zur Instandhaltung

Autor / Redakteur: Jürgen Dönges / M.A. Frauke Finus

Instandhaltung von Produktions- und Logistikanlagen strikt nach Vorschrift des Herstellers oder Gesetzgebers ist zwar vorbildlich, aber nicht unbedingt das Beste. Erst eine individuelle, lebenszyklusorientierte Instandhaltungsplanung, die über Hersteller- und Gesetzgeber-Vorgaben hinaus geht, ermöglicht eine größtmögliche Verfügbarkeit. Ein Instandhaltungsdienstleister kann hier helfen.

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Eine individuelle und lebenszyklusorientierte Instandhaltungsplanung ermöglicht Unternehmen, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen über die gesamte Lebensdauer zu erhöhen.
Eine individuelle und lebenszyklusorientierte Instandhaltungsplanung ermöglicht Unternehmen, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen über die gesamte Lebensdauer zu erhöhen.
(Bild: Telogs)

Die Instandhaltung von Produktions- und Logistikanlagen erlebt einen Imagewandel: Galt das Thema lange als unliebsamer Kostenfaktor, investieren Unternehmen heute verstärkt in eine Verbesserung ihrer Strukturen und Abläufe bei der Instandhaltung. Das geht aus dem Maintenance Efficiency Report der Managementberatung T.A. Cook hervor. Laut der Studie gaben allein in der Prozessindustrie 74 % der befragten Unternehmen an, ihre Instandhaltungseffizienz in den letzten drei Jahren gesteigert zu haben. Dieses Ziel erreichten sie vor allem durch Verbesserungen ihrer Prozesse (70 %) und durch die Verbesserung der organisatorischen Verantwortlichkeit (56 %). Die Zahlen verdeutlichen: Instandhaltung wird von Unternehmen zunehmend als Wettbewerbsfaktor angesehen und erfährt aufgrund dessen auch eine gesteigerte Aufmerksamkeit.

Auch das Wie spielt eine Rolle

Um bestmöglich vom Potenzial effektiver Instandhaltung zu profitieren, reicht die Tatsache, dass regelmäßig gewartet wird, allein nicht aus. Auch das Wie spielt eine wichtige Rolle. Trotz des gestiegenen Bewusstseins für das Thema: Viele Unternehmen führen die Wartung heute noch rein intervallgesteuert durch. Intervallgesteuerte Instandhaltung bedeutet, dass Regalbediengeräte (RBG), Elektronik oder Steuerungstechnik entsprechend der Bedienungsanleitung des Herstellers und gesetzlicher Richtlinien zu festgelegten Terminen inspiziert und gewartet werden. Doch erst eine individuelle, lebenszyklusorientierte Instandhaltungsplanung gewährleistet Unternehmen eine größtmögliche Verfügbarkeit über die gesamte Lebensdauer der Anlagen und einen guten Schutz vor Störungen und Ausfällen. Die Telogs GmbH, Instandhaltungsdienstleister für automatische Logistikanlagen aus Wettenberg bei Gießen, hat sich auf diese Aufgabe spezialisiert.

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Individuelle Instandhaltungspläne

Wie gewartet werden sollte, hängt maßgeblich von der Nutzungsintensität einer Anlage, ihrem Alter und dem Zustand der Technik ab. Um die passende Lösung für die eigenen Anforderungen zu finden, empfiehlt sich die Erarbeitung eines individuellen Instandhaltungsplans. Dieser stellt die Grundlage aller Arbeiten an der Anlage dar und garantiert dem Betreiber Rechtssicherheit. Er basiert unter anderem auf einer Gefährdungsanalyse, die den Zustand der Lager- und Fördertechnik ermittelt und potenzielle Schwachstellen aufdeckt. Anhand der so gewonnen Erkenntnisse sind die Prüf- und Wartungsintervalle festzulegen. Diese sollten sich an den Empfehlungen des Herstellers und an den unterstützenden Richtlinien orientieren. Außerdem sind Nutzungsintensität und individuelle Anforderungen an die Verfügbarkeit der Anlage zu berücksichtigen.

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