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Kleinteilelager

Leica kommt heim – auch mit der Logistik

| Redakteur: Robert Weber

Das Traditionsunternehmen Leica Camera AG entschied sich 2012 den Firmensitz von Solms wieder in die alte Heimat nach Wetzlar zu verlegen. Fertigung, Verwaltung, Custom Care und Logistik ziehen mit. Bis Frühjahr 2014 sollen alle Bereiche am neuen Standort sein. Invest: 55 Mio. Euro. Davon fließt ein Teil auch in ein neues automatisches Kleinteilelager.

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(Bild: Leica)

Aberle hat von Leica hat den Zuschlag für das AKL bekommen. Die Leingartner realisieren als Generalunternehmer ein eingassiges AKL mit 7420 Stell- sowie drei Kommissionierarbeitsplätzen und implementieren das Aberle Prozess Management System PMS als Materialfluss- und Warehouse Management System. Die Anlage für die Lagerung und Kommissionierung von Kamera- und Optiksystemen ist auf doppeltiefe Behälterlagerung und 162 Ein- und Auslagerungen pro Stunde ausgelegt. Die Anlagenplanung erstellte die Willibald Rat Plan Design, Ammerbuch.

Für Sie gefunden: Mehr zur Geschichte des Traditionsunternehmens Leica finden Sie in dieser Dokumentation vom Hessischen Rundfunk.

Auch die IT kommt von Aberle

Als weiteren Lieferant hat Leica Camera Kardex Deutschland mit der Lieferung von drei ShuttleXP - und zwei Paternoster-Systemen Megamat RS beauftragt. Alle Kardex Maschinen sind mit der neuen Steuerung Logicontrol 100 ausgestattet und verfügen über Features wie die höhenoptimierte Lagerung sowie Bereitstellung der Lagergüter

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Für die Kommissionierung nach dem Prinzip Ware-zum-Mitarbeiter richtet Aberle drei ergonomisch optimierte Arbeitsplätze ein. IT-Basis für das Warehousing in dem neuen AKL von Leica bildet das modulare Prozess Management System (PMS) von Aberle mit den Modulen PMS-W für das Warehouse Management und PMS-M für den Materiafluss. PMS-W übernimmt die Verwaltung von Artikeln und Aufträgen sowie die Überwachung der Prozesse und führt die Auftragskommissionierung. PMS-M generiert die fahrwegoptimierten Ein- und Auslagerungen im AKL und übernimmt die optimale Steuerung der Fördertechnik nebst Überlast- und Konturenkontrolle, die Aussteuerungen der Behälter an die Kommissionierplätze sowie die Rückführung der Anbruchbehälter. Beide Systeme werden über Schnittstellen an das vorhandene SAP-Host-System von Leica angebunden. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2014 vorgesehen.

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