Eurolite Leichtbau-Messe registriert starkes Interesse

Redakteur: Stéphane Itasse

Höhere Material- und Energieeffizienz und gleichzeitig mehr Nutzlast oder Dynamik gelten in vielen Branchen als Muss für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung. Eine Schlüsseltechnik dafür ist der Leichtbau. Die Eurolite vom 23. bis 25. Juni 2009 in Salzburg (Österreich) präsentiert als europaweit einzige Fachmesse das gesamte Spektrum, wie der Veranstalter H & K Messen in Stuttgart mitteilt.

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Vorgestellt werden Software, Werkstoffe sowie Fertigungstechniken für leichte Konstruktionen. Entsprechend groß ist den Angaben des Veranstalters zufolge das Interesse von Anbietern. Bereits jetzt seien 62% der Ausstellungsfläche des Vorjahres belegt, auch von zahlreichen neuen Unternehmen. Die ergänzenden Themenparks „Fügen und Verbinden“, „Oberflächentechnik“, „Metal Plastics – Hybride Bauteile“ und „Bionic Village“ zeigten spezielle Lösungen im Leichtbau. Der Leichtbau-Cluster Landshut organisiere zudem wieder einen dreitägigen Leichtbau-Kongress.

Alles rund um den Leichtbau auf einer Messe

„Neben einer breiten Palette an Leichtbau-Werkstoffen bieten die Aussteller der Eurolite Tools für Konstruktion und Simulation, Prototypen- und Modellbau, Fertigungstechnik, Serienfertigung von Leichtbauteilen, Füge- und Verbindungstechnik, Oberflächenbehandlung, Systeme und Verfahren für Bauteiltests, Dienstleistungen und Forschung“, berichtet Wieland Kniffka, ein Geschäftsführer der veranstaltenden H & K Messe GmbH & Co. KG.

Durch ihr umfassendes Angebot ermögliche es die Leichtbau-Messe Konstrukteuren, Entwicklungsingenieuren, Designern, Produktionsleitern und Einkäufern sowie Entscheidern aus Geschäftsführung und Management Informationsbeschaffung und Kontaktaufnahme.

Zu den großen Herausforderungen bei Leichtbaukonstruktionen zählt die Füge- und Verbindungstechnik, wie es heißt. Denn sie dürften den Gewichts- und Materialvorteil nicht beeinträchtigen. Der Themenpark „Fügen und Verbinden“ stelle Verfahren für den Leichtbau vor.

Oberflächenbehandlung erschließt neue Leichtbau-Potenziale

Potenzial für eine Gewichtsreduzierung lässt sich laut Angaben oft auch durch funktionelle Schichten und andere Oberflächenbehandlungen ausschöpfen. Ein Thema, dem sich der Themenpark „Oberflächentechnik“ widmen will. Ein Anderes seien die Anforderungen, die Leichtbaumaterialen wie Magnesium oder Verbundwerkstoffe an die Oberflächentechnik, etwa den Korrosionsschutz, stellen.

Im Mittelpunkt des Themenparks „Metal Plastics – Hybride Bauteile“ stehen laut Mitteilung Hybridstrukturen aus Metall und Kunststoff. Vorgestellt werden sollen Möglichkeiten, Bauteile durch Material- und Dickenkombinationen optimal hinsichtlich Steifigkeit, Crash-Verhalten und Materialausnutzung auszulegen.

Forschungsergebnisse aus der Bionik für den Leichtbau

Im „Bionic Village“, das in Zusammenarbeit mit dem internationalen Bionik-Zentrum – Stiftung für Bionik (IBZ), dem Bionik-Kompetenznetzwerk Biokon e.V., dem Saarländischen Bionik-Kompetenznetz BEN (Bionic Engineering Network), der Biopro Baden-Württemberg GmbH und dem Bionik-Innovations-Centrum Bremen durchgeführt wird, präsentieren Unternehmen und Institute innovative Produkte und neueste Forschungsergebnisse.

Parallel zur Leichtbau-Messe organisiere der Leichtbau-Cluster Landshut unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Otto Huber wieder einen dreitätigen Leichtbau-Kongress. Themenschwerpunkte der Vorträge seien neue Entwicklungen und Trends in den Bereichen Konstruktion, Werkstoffe und Fertigungstechnik. Der Call for Papers laufe noch bis 31. März 2009.

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