Intec und Z 2017 starten durch – innovativ, leistungsstark, international

01.03.2017

Der Startschuss für das Messedoppel Intec und Z 2017 steht kurz bevor: Vom 7. bis 10. März präsentieren 1.382 Aussteller aus 30 Ländern auf 70.000 Quadratmetern Neuheiten, ausgefeilte Technik und komplexe Dienstleistungen aus der Metallbearbeitung und der Zulieferindustrie.

„Intec und Z 2017 laden zum ersten wichtigen internationalen Branchentreff des Jahres für die metallbearbeitende Industrie und die Zulieferbranche nach Leipzig ein. Rund 1.400 Aussteller verwandeln die Messehallen in eine innovative, leistungsstarke Werkbank. Damit setzt das Messeduo seine hervorragende Entwicklung fort und knüpft an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an“, so Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Umfangreiche Angebote für die Industrie

In den Intec-Ausstellungshallen zeigen 1.020 Unternehmen ihr Leistungsspektrum. Als Plattform für die Metallbearbeitung bietet die Intec global agierenden Unternehmen ebenso wie kleinen und mittelständischen Firmen einen attraktiven Marktplatz für gute Geschäfte. Die Besucher erwartet ein vielseitiges Angebot an spanenden, abtragenden und umformenden Werkzeugmaschinen, Maschinen für die Oberflächenbearbeitung, Lasersystemen sowie Werkzeugen und Spannmitteln – dazu zählen vor allem Präzisionswerkzeuge und Werkzeugsysteme. Technologielösungen für die Produktion unter Industrie 4.0-Gesichtspunkten werden ebenfalls in großer Zahl geboten.

Die Z ist mit ihrer Spezialisierung auf innovative und flexible Zulieferleistungen für die Industrie kompetenter Partner im Messedoppel. 362 Unternehmen präsentieren sich als leistungsfähige Zulieferer für die Fahrzeugindustrie, den Maschinen-, Werkzeug- und Anlagenbau sowie für weitere Industriebereiche wie Kunststofftechnik und -verarbeitung sowie Elektrotechnik/Elektronik. Gut besetzt ist die Zuliefermesse beispielsweise mit Anbietern von qualitativ hochwertigen Teilen und Komponenten aus Metallen, Kunststoffen sowie neuartigen Werkstoffen.

Regionale Basis, internationale Bedeutung

Intec und Z können auf eine starke Basis in ihrer Kernregion bauen. „Neben einem deutschland- und europaweiten Einzugsgebiet ist die Industrie Mitteldeutschlands das Fundament des Messeduos. Allein 341 Aussteller aus Sachsen haben sich ihre Standplätze gesichert. Auf keiner anderen deutschen Branchenmesse präsentieren sich der sächsische Maschinenbau sowie die sächsische Zulieferindustrie in einer vergleichbaren Bandbreite“, sagt Projektdirektorin Kersten Bunke. Aber auch alle weiteren großen deutschen Maschinenbauzentren sind gut vertreten. Die meisten Intec-Aussteller kommen – neben Sachsen – aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Die Anziehungskraft des Messeduos geht weit über Deutschland hinaus. Italien, Niederlande, Österreich, die Schweiz und Tschechien bilden bei der Intec die Spitzengruppe der 22 internationalen Länder. Auch die Z stellt ihre Internationalität unter Beweis. Italien, Polen, die Schweiz sowie Tschechien führen die Riege der Länder mit den meisten ausländischen Ausstellern an – ein Viertel der Z-Aussteller reist aus dem Ausland an. Gemeinschaftsstände aus Bulgarien, Italien, Polen, Russland (Republik Tatarstan) und Tschechien verdeutlichen ebenfalls die internationale Bedeutung der Z.

Internationale Zusammenarbeit wird gefördert

Weiterhin werden Wirtschaftsdelegationen aus Russland, Weißrussland, Lettland, Polen, Tschechien und der Türkei in Leipzig erwartet. Um die internationale Zusammenarbeit zu fördern, stehen Kooperationsforen und Ländertreffen auf der Tagesordnung.

So vermittelt am 7. März das „Internationale Kooperationsforum Russland/GUS“ einen Überblick zu den Entwicklungsperspektiven im russischen Werkzeugmaschinenbau oder den Kooperationsmöglichkeiten mit der Automobilzulieferindustrie Russlands. Zudem finden am 8. März das „2. Türkisch-Sächsische Kooperationsforum“ und am 9. März das „Dreiländertreffen Sachsen-Tschechien-Polen“ statt.

Die Kooperationsbörse CONTACT Business Meetings steht am 8. März im Zeichen länderübergreifender Wirtschaftskontakte, der Zusammenführung potentieller Partner in künftigen F&E-Projekten und des Kontaktaufbaus zu neuen Kunden oder Zulieferern.

Fachprogramm beleuchtet aktuelle Branchenthemen

Bestandteil des Fachprogramms ist auch die Sonderschau mit integriertem Fachsymposium „Intelligenter Leichtbau“, die in Halle 5 aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der branchenübergreifenden Technologie vorstellt. Die additive Fertigung ist eine weitere Schlüsseltechnologie, die breiten Raum erhält. Ein Technologieforum und ein Fachsymposium informieren in Halle 2 über Technologien, Anwendungen und Potenziale neuartiger Verfahren und Einsatzgebiete der additiven Fertigung.

Darüber hinaus wird am 8. März beim „5. Kongress Ressourceneffiziente Produktion“ unter dem Titel „Mehrwert digitale Fabrik“ darüber diskutiert, wie die Digitalisierung helfen kann, Ressourcen einzusparen und die Produktivität der Industrie zu steigern. Am 9. März werden beim „3. Sächsischen Tag der Automation“ unter dem Thema „Digitalisierung in der Produktion“ Konzepte und Best-Practice-Lösungen der Automatisierungstechnik gezeigt. Ein weiterer Programmpunkt ist die „StrategieWerkstatt: Industrie der Zukunft“, deren Ziel es ist, die Herausforderungen für die Industrie Sachsens mit Blick auf das Jahr 2030 zu beleuchten. Am 7. März werden erste Ergebnisse auf der diesjährigen Intec und Z vorgestellt.

Und der sechste Studententag lädt am 10. März Studierende mit ingenieurtechnischem Hintergrund ein. Bei einer Jobbörse haben künftige Fachkräfte für den Maschinenbau die Chance, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. Zudem warten Angebote der Aussteller für den angehenden fachlichen Nachwuchs in den Messehallen.