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Messer Cutting Systems Leistungsfähige CO2-Laserschneidanlage für XXL-Bleche

Redakteur: Peter Königsreuther

Präzises Laserschneiden von tonnenschweren und großen Stahlblechtafeln erfordert leistungsfähige Anlagen, sagt Messer Cutting. Die Lasermat II des Herstellers sei genau für die Anforderungen der Großflächenbearbeitung via CO2-Laser konzipiert worden.

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Mit der Lasermat II von Messer Cutting Systems gelingt die präzise Bearbeitung von XXL-Stahlblechen ohne Schnittunterbrechung, inklusive stufenlosem Fasen von -45 bis 50°.
Mit der Lasermat II von Messer Cutting Systems gelingt die präzise Bearbeitung von XXL-Stahlblechen ohne Schnittunterbrechung, inklusive stufenlosem Fasen von -45 bis 50°.
(Bild: Messer Cutting)

Eine optische Strahlweglängen-Kompensation hält die Laserstrahllänge auch bei Querachsenbewegung konstant, heißt es und sorgt für eine sehr gute Schnittqualität über den gesamten Arbeitsbereich hinweg. Große Bleche, beispielsweise aus Baustahl bis zu einer Dicke von 25 mm oder aus VA-Stahl bis 20 mm könnten damit in einem Durchgang bearbeitet werden. Arbeitslängen von über 50 m und -breiten bis 4500 mm erreicht die Anlage, wie der Hersteller betont.

Funktionale Faktoren im Gleichklang

Damit die Schneidoperationen präzise und schnell vonstattengehen, wird das Schneidprogramm in der Steuerung entsprechend der realen Lage des Bleches gedreht. Der Schnitt erfolgt dann mit 0,1 mm Genauigkeit. Die hohe Positionier- und Wiederholgenauigkeit der Anlagen erreiche Messer durch perfekt aufeinander abgestimmte funktionelle Faktoren. Dazu gehören beispielsweise die lasergerechte Laufbahnkonstruktion und robuste Linearführungen. Neben der Präzision gewährleisten Beschleunigungskräfte von bis zu 0,5 g und eine Simultangeschwindigkeit bis 140 m/min ausgezeichnete Dynamik und Schnelligkeit.

Magnetischer Schutzfaktor

Die Echtzeitlasersteuerung generiert extrem kurze Einstechzeiten und sorgt für feinste Mikrostege. Zudem ermöglicht der endlos drehbare Fasenkopf mit magnetischem Havarieschutz stufenloses Fasen von -45 bis 50° – dank der Sonderdüsen auch in VA-Stahl. Vom zentralen Bedienterminal aus lässt sich über die integrierte Farbbildkamera der Prozessverlauf unmittelbar auf dem Bildschirm anzeigen. Auch die Kennzeichnung der Bauteile nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Neben dem Standard-Lasermarkieren sind hier weitere Verfahren möglich, wie zum Beispiel Markieren mit Mikrokörnern. Zentrierpunkte, Markierlinien sowie Ziffern und Buchstaben sind so auch bei hohen Geschwindigkeiten sichtbar.

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