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Weltneuheit auf der Hannover Messe 2018 Live-Demonstration des smarten Leichtbaus

| Redakteur: Peter Königsreuther

Als Hingucker am Hannover-Messe-Stand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient unter anderen ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon. Halle 5 am Stand D46.

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Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bald am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5 am Stand D46, erleben, wie die Protagonisten von Leichtbau BW sagen. Hier ein Screenshot des Demonstrators, der den Kern des Auftritts darstelle.
Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, können Besucher der Hannover Messe bald am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 5 am Stand D46, erleben, wie die Protagonisten von Leichtbau BW sagen. Hier ein Screenshot des Demonstrators, der den Kern des Auftritts darstelle.
(Bild: Leichtbau BW)

Ein Bauteil in Echtzeit individuell anpassen, optimieren und direkt auf den 3D-Drucker schicken? Was nach Zukunftsmusik klingt, könnten Besucher der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ erleben. Um die Prozesskette zu dessen Herstellung in Gang zu setzen, ermitteln Sensoren zunächst das individuelle Gewicht der Person, heißt es. Dieser Wert werde dann an ein Product-Lifecycle-Management-System (PLM) weitergegeben, das als Schnittstelle zum Datenaustausch diene. Dort seien auch die CAD-Daten des Sitzes hinterlegt.

Leichtbau-Sextett zeigt wie's geht

Per Simulation wird dann die Struktur des Sitzes dem individuellen Gewicht angepasst und zeitgleich einer Optimierung unterzogen, erklärt der Aussteller. Man erhalte so nicht nur ein verbessertes Produkt, sondern reduziere auch den Materialeinsatz. Die optimierten CAD-Daten werden über das PLM-System an eine Onlineplattform weitergegeben, die Angebote für Preise und Lieferzeiten automatisch einholt.

Der Demonstrator entstand aus einem Projekt von sechs Unternehmen heraus: Der Rosswag GmbH, Intec International, Cassini Systems Europe GmbH, Tecosim Technische Simulation GmbH, Altair Engineering GmbH und fabrikado GmbH, heißt es. Zwei der aufgeführten Unternehmen sind dabei auch als Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ vertreten.

Das PLM-System, das beim Demonstrator zum Einsatz kommt, stammt vom jungen Unternehmen Cassini Systems Europe, wie es heißt, und die Rosswag GmbH hat den Sitzschlitten additiv hergestellt. Schauen Sie ruhig mal am Gemeinschaftsstand vorbei und kommen Sie vor Ort mit den Experten ins Gespräch – es lohnt sich auf jeden Fall, denn insgesamt präsentieren dort 16 Aussteller ihre innovativen Leichtbauideen.

Der Demonstrator knüpfe dabei direkt an das diesjährige Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ der Hannover Messe an.

Experten sparen Ressourcen

Die am Gemeinschaftsstand beteiligten Unternehmen repräsentieren dabei, wie der Leichtbau BW betont, ein breites Spektrum an Lösungen, mit denen Teile oder fertige Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser gemacht werden können – angefangen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen, über Additive Fertigung bis hin zum Einsatz hybrider Werkstoffe.

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