Mercedes Lösung für Hunderte Zeitarbeiter im Rastatter Werk

Redakteur: Nick Luhmann

Rund 600 Zeitarbeiter sollten ursprünglich zum Monatsende das badische Werk verlassen. Nun hat sich der Hersteller in Gesprächen mit Gewerkschaftsvertretern zumindest auf einen Kompromiss eingelassen.

Daimler-Fertigung in Rastatt.
Daimler-Fertigung in Rastatt.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Im Rastatter Mercedes-Werk gibt es eine Lösung für die Weiterbeschäftigung von Zeitarbeitern. Rund 400 von ihnen würden vom Unternehmen eine Übernahmegarantie erhalten, berichtete die IG Metall am Mittwoch in Gaggenau. Ein Mercedes-Sprecher bestätigte, es gebe eine Einigung.

Zuerst hatte es nach früheren Gewerkschaftsangaben so ausgesehen, dass rund 600 Zeitarbeiter zum Monatsende das Mercedes-Werk verlassen sollten. Es hat mehr als 6.500 Beschäftigte und eine führende Rolle im Daimler-Produktionsverbund für Kompaktfahrzeuge. 1997 lief dort die erste A-Klasse vom Band.

Die Übernahmen sollen vom Februar an bis März 2023 in mehreren Schritten erfolgen, wie die IG Metall berichtete. Es gehe nun darum, Lösungen für die restlichen Zeitarbeiter zu finden, die noch nicht über eine längere Einsatzzeit in Rastatt verfügten.

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