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Mitsubishi auf der EMO Hannover 2017 Lösungen für die digitale Fabrik

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Mitsubishi Electric zeigt auf zwei Ausstellungsflächen, wie Sie von der Digitalisierung der Fertigungsebene profitieren können.

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Auf der Fachmesse für Metallbearbeitung EMO Hannover 2017 sehen die Besucher an den Ständen von Mitsubishi Electric, wie sie von der Digitalisierung der Fertigungsebene profitieren können.
Auf der Fachmesse für Metallbearbeitung EMO Hannover 2017 sehen die Besucher an den Ständen von Mitsubishi Electric, wie sie von der Digitalisierung der Fertigungsebene profitieren können.
(Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V., Getty Images )

Unter dem Motto „e F@ctory – pushing business further“ präsentiert das Unternehmen unter anderem, wie eine vernetzte Produktion mithilfe dieses Fabrikkonzeptes erzielt werden kann, das die Integration verschiedener Produkttechnologien in eine IoT-basierte Umgebung ermöglicht.

Cloud-basierte Prozessautomatisierung

Wenn es um Steuerungsaufgaben geht, lassen sich beispielsweise die CNC der Serie M800 und C80 flexibel für verschiedene Arten von Werkzeugmaschinen erweitern. Die CNC-Serie C80 hat darüber hinaus ein separates MES-Interface-Modul, das Daten zur Weiterverarbeitung an die ERP- und Betriebsleitebene überträgt. Dafür eignet sich die Plattform der SPS-Serie Melsec iQ R, die dem Anwender große Flexibilität bei der Integration verschiedener Steuerungstypen bietet. Nennenswert sind dabei vor allem der C-Controller oder der Robot-Controller von Mitsubishi Electric.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) und Mitsubishi Electric haben ein System entwickelt, das dem Maschinenbediener alle für ihn wichtigen Informationen auf mobilen Endgeräten zusammenträgt und aufbereitet darstellt.

Die Edge-Computing-Technologie spielt eine wichtige Rolle für die Vorverarbeitung von Daten zur Übertragung in die Cloud. Besucher können anhand eines Beispiels eine Art der präventiven Zustandsüberwachung erleben, bei der Mensch und Roboter interagieren. Mithilfe von Smart Glasses und der KI-Plattform von IBM Watson können Besucher wichtige Komponenten des Roboters in Echtzeit visualisieren, um die präventive Wartung zu optimieren. Der Mitsubishi-Electric-Roboter reagiert außerdem auf Sprachsteuerung.

Im Rahmen einer anderen Live-Demonstration stellt Mitsubishi Electric ein intelligentes Informationssystem vor, das gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT entwickelt wurde. Durch hochgradige Vernetzung soll es dem Maschinenbediener situationsbezogen individuell passende Informationen liefern, womit dieser schneller und effizienter reagieren kann. Hierfür kommunizieren handelsübliche Smart Glasses und Tablets über die CNC M850W von Mitsubishi Electric mit einer CNC-Werkzeugmaschine.

Mitsubishi Electric auf der EMO Hannover 2017: Halle 25, Stand B94, Halle 13, Stand C85

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