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Continental

Löwenzahnkautschuk-Forschung in Anklam

| Autor / Redakteur: Patrick Erdmann / Peter Königsreuther

(Bild: Continental)

Continental wird sein Projekt „Taraxagum - Reifen aus Löwenzahnkautschuk“, das zusammen mit dem Fraunhofer Institut IME, Münster, dem Julius Kühn-Institut, Quedlinburg, sowie dem Züchtungsexperten ESKUSA, Parkstetten, vorangetrieben wird, nun um einen Forschungsbetrieb zum Anbau und zur Aufarbeitung des Taraxagum genannten Löwenzahnkautschuks erweitern.

Heute wurde dazu in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) der Projekt-plan vorgestellt. Continental plant in den „Taraxagum Lab Anklam“ genannten Forschungsstandort in der ersten Projektphase rund 35 Mio. Euro zu investieren. In der Stadt im Nordosten Deutschlands mit rund 12.700 Einwohnern können so in den kommenden Jahren circa 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

Nachhaltige Ansätze für Rohstoffversorgung

„Der Bau des Taraxagum Lab Anklam reiht sich in die konsequente Realisierung unserer langfristigen Wachstumsstrategie ‚Vision 2025’ mit massiven Investitionen in unsere Herstellungs- und Forschungskapazitäten ein“, sagt Burkhardt Köller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Continental Reifen Deutschland GmbH und Leiter Controlling der Division Reifen von Continental, bei der Projektvorstellung. „Wir haben in den letzten fünf Jahren weltweit mehr als 3 Mrd. Euro in neue Werke und Kapazitätserweiterungen unserer bestehenden Werke investiert. Darüber hinaus verdeutlichen unser weltweit einzigartiger Automated Indoor Braking Analyzer (AIBA) auf unserem konzerneigenen Testgelände Contidrom sowie das im Juni eröffnete High Performance Technology Center (HPTC) in Korbach die kontinuierliche weitere Intensivierung unserer technologischen Ausrichtung . Mit der neuen Forschungsanlage in Anklam treiben wir auch im Rohstoffbereich konsequent innovative und nachhaltige Ansätze voran. Wir haben nach sorgfältiger Standortprüfung Anklam ausgewählt, da wir sehr zufrieden mit den gesamten Bedingungen und Möglichkeiten sind und möchten uns beim Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Anklamer Regional-Investitions-Aktiengesellschaft für die professionelle Unterstützung bedanken.“

Kommerzialisierung mittelfristig geplant

„Ich freue mich, dass sich der Weltkonzern Continental für unser Land entschieden hat und sich in

der Region Vorpommern ansiedelt. Es wird zunächst vor allem in Forschung und Entwicklung

investiert. Damit wird der Grundstein für weiteres Wachstum und für weitere Arbeitsplätze in der Region gelegt. Ziel des Vorhabens ist es dabei, eine nachhaltige Nutzung des Löwenzahns als einheimische beziehungsweise regionale Rohstoffbasis zu erreichen. Mittelfristig soll eine Kommerzialisierung des Anbaus und der Verwertung der Rohstoffe aus dem Russischen Löwenzahn vor Ort erfolgen. Die Ansiedlung belegt, dass Mecklenburg-Vorpommern sich immer mehr zu einem gefragten und attraktiven Wirtschaftsstandort entwickelt“, betont Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.

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