Kongressmesse LOPE-C 2013 definiert Stand der gedruckten Elektronik

Redakteur: Jürgen Schreier

Organische und gedruckte Elektronik sind auf dem Vormarsch. Über den aktuellen Stand dieser Technik informieren Referenten aus 28 Ländern in 180 Einzelvorträgen auf dem Fachkongress mit Ausstellung LOPE-C in München (11. bis 13. Juni).

Flexibles Display auf der LOPE-C 2012.
Flexibles Display auf der LOPE-C 2012.
(Bild: Messe München International)

Sprecher aus 28 Ländern halten über 180 Einzelvorträge. In den unterschiedlichen Konferenzteilen werden Teilnehmer aus Wirtschaft, Technik und Forschung gleichermaßen angesprochen. Stephan Berlitz, Head of Lighting der Audi AG, eröffnet die Plenary Sessions mit einem Vortrag über die Erfahrungen mit OLED und welche Anforderungen Automobilhersteller an die gedruckte Elektronik haben. Die Massenproduktion von organischer Photovoltaik ist unter anderem Thema in der Technical Conference.

90minütigen Short Courses ermöglichen raschen Einstieg

Die enorme internationale Relevanz der neuen Technik soll sich in Vorträgen der Business Conference zeigen. Ausgelotet werden unter anderem die Marktchancen der gedruckten Elektronik in China und Brasilien. Die University of California, Berkeley (USA), stellt in der Scientific Conference neue Projekte vor. Für einen ersten Einblick in das Themenspektrum der gedruckten Elektronik eignen sich die 90minütigen Short Courses am ersten Veranstaltungstag. Parallel dazu zeigen Hersteller auf der Fachmesse die neuesten Entwicklungen dieser flexiblen, kostengünstigen und massenproduktfähigen Zukunftstechnologie. Die LOPE-C findet von 11. bis 13. Juni 2013 in München statt..

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Die LOPE-C, hat sich nach Veranstalterangaben inzwischen als Leitveranstaltung für gedruckte Elektronik etabliert und stellt eine bedeutende Plattform für den Austausch zwischen Forschung und Entwicklung und der Anwenderseite dar. LOPE-C-Chair Wolfgang Mildner, Geschäftsführer von PolyIC, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Die LOPE-C definiert jährlich auf der Konferenz und Fachmesse die gedruckte Elektronik neu.

Hier werden neue Standards gesetzt und die Umsetzung und Machbarkeit für die Massenproduktion diskutiert.

Graphen – das Wundermaterial des 21. Jahrhunderts

Zu den Highlights der Veranstaltung dürfte sicherlich der Vortrag von Dr. Irina Grigorieva zählen, Director of the North West Nanoscience Doctoral Training Centre der University of Manchester gehören, einem Mitglied des Nobelpreis-Teams von 2010. Sie erläutert die Eigenschaften und konkreten Anwendungen des Werkstoffs Graphen, der nach Einschätzung von Branchenfachleuten zum „Wundermaterial des 21. Jahrhunderts“ werden könnte. Die Europäische Kommission unterstützt das Projekt „Graphene“ mit 1 Mrd. Euro zehn Jahre lang als FET-Leitinitiative für weltweit wissenschaftliche Spitzenforschung.

Die internationale Bedeutung der neuen Elektronik ist unter anderem Thema von Prof. Zheng Cui, Director des Suhhou Institute of Nanotech (China), in seinem Vortrag „Technology development and market opportunity of printed electronics in China“. Das gesamte Programm der Business Conference und des Investor Forums gibt es unter www.lope- c.com/en/program_and_speakers_business_conference/ in Augenschein genommen werden.

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