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Auslandsinvestitionen

Malaysia lockt Maschinenbauer mit steuerlichen Anreizen

16.03.2010 | Redakteur: Ken Fouhy

Auch Maschinenbauer möchte Mustapa Mohamed, Industrieminister Malaysias, zusätzlich zur bereits stark ausgebauten Elektronikindustrie als Investoren gewinnen. Bild: Fouhy
Auch Maschinenbauer möchte Mustapa Mohamed, Industrieminister Malaysias, zusätzlich zur bereits stark ausgebauten Elektronikindustrie als Investoren gewinnen. Bild: Fouhy

In diesem Jahr erwartet Mustapa Mohamed, Industrieminister Malaysias, ein Wirtschaftswachstum von etwa 5% nach einem Minus von 1,9% in 2009. „Zwischen den Jahren 2010 und 2020 erwarten wir ein jährliches BIP-Wachstum von durchschnittlich 6%“, so der Industrieminister auf einer Investorenkonferenz am 10. März 2010. Bis 2020 soll das Land in eine so genannte High-Income Economy überführt werden: Derzeit liegt der Pro-Kopf- BIP bei 5413 Euro (Deutschland: 24340 Euro).

Um dies zu erreichen, setzt Mohamed auf eine enge Zusammenarbeit mit ausländischen Industrieinvestoren. 350 deutsche Unternehmen haben bereits in Malaysia investiert, hauptsächlich in den Branchen Elektronik und Chemie. Anders als in der Vergangenheit möchte Malaysia nicht nur auf Sektoren setzen, in denen billige Arbeitskräfte von zentraler Bedeutung sind, sondern zunehmend High-Tech Industrieansiedelungen gewinnen.

Bilder von der Konferenz „Investieren in Malaysia“

Die Elektronik und die chemische Industrie werden weiterhin im Fokus bleiben, aber auch für den Maschinenbau und die Automobilindustrie rechnet Mohamed gute Chancen aus. „Politische Stabilität, eine Regierung, die für die Industrie ist und eine vergleichsweise gut ausgebaute Infrastruktur sind Argumente, die für Malaysia sprechen“, meinte Mohamed. Investoren erhalten auch steuerliche Anreize wie eine Befreiung von Einkommens- und Investitionssteuern über zehn Jahre. In einigen strategischen Feldern könnten die Anreize sogar individuell verlängert werden, sagte Mohamed.

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