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Erdwärme

Mann + Hummel nutzt Geothermie für neues Werk in China

08.12.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse

Beim Heizen und Kühlen seines neuen Werks in Shanghai will Mann + Hummel auf Geothermie setzen. Bild: Mann + Hummel
Beim Heizen und Kühlen seines neuen Werks in Shanghai will Mann + Hummel auf Geothermie setzen. Bild: Mann + Hummel

In Schanghai baut Mann + Hummel ein neues Werk, das erstmals auf die umweltfreundliche Geothermie setzt. Die erneuerbare Wärme aus der Erde sorgt dafür, dass in dem Werk ganzjährig angenehme Temperaturen herrschen, wie der Filterhersteller in Ludwigsburg mitteilt. Die Geothermie diene dabei sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen.

Über 290 Polyethylenrohre im Boden zapft der Filterspezialist in Jiading, einem Teil Schanghais, das Wärmepotenzial an, wie Mann + Hummel weiter berichtet. Geothermie zähle zu den zukunftsweisenden Techniken, weil sie einerseits die Ressourcen schone und andererseits den CO2-Ausstoß reduziere. Mann + Hummel will mit der Geothermie den ökologischen mit dem ökonomischen Vorteil verbinden: Der Energieverbrauch sinke, die Produktion werde wirtschaftlicher.

Geothermie als umweltfreundliche Energie zum Heizen und Kühlen

In Schanghai schwankt die Temperatur über das Jahr gesehen sehr stark, heißt es in der Mitteilung: Differenzen von –3 bis plus 42 sind keine Seltenheit. Möchte Mann + Hummel seinen Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsklima bieten, sei das bisher nur über konventionelle Heizungs- und Kühlungssysteme zu erreichen. Diese würden entweder viel Strom oder fossile Brennmaterialien verbrauchen und viel CO2 produzieren.

Die Geothermie biete hier eine Alternative: In der Erdkruste sei aus der Entstehungszeit der Erde Energie gespeichert, die schon in etwa 5 bis 10 m Tiefe dazu führe, dass die Temperaturschwankungen über den Jahresverlauf gesehen sehr gering sind. Das Temperaturniveau dort entspreche etwa der mittleren Jahrestemperatur an der Oberfläche. Das mache man sich bei der Geothermie zu Nutze.

In dem neuen Werk in Jiading zieht Mann + Hummel verschiedene Einheiten zusammen, die bisher auf mehrere Standorte verteilt sind. So würden hier neben der Produktion auch die China-Zentrale sowie das Forschungs- und Entwicklungszentrum für den asiatischen Raum ihren Sitz finden. Im Januar 2010 starte die Fertigung des gesamten Sortiments von Filtersystemen und -elementen, vorwiegend für den lokalen chinesischen Markt.

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