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IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

Markt für Kunststoffverpackungen auf Rekordkurs

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der deutsche Markt für Kunststoffverpackungen und Folien hat sich 2013 positiv entwickelt. Während die Produktionsmenge um rund 2,4 % auf 4,3 Mio. t stieg, legte der Umsatz um 3,5 % auf ein Rekordniveau von 13,6 Mrd. Euro zu.

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Mengenmäßig erhöhte sich die Produktion von Kunststoffverpackungen 2013 um rund 2,4 % auf 4,3 Mio. t.
Mengenmäßig erhöhte sich die Produktion von Kunststoffverpackungen 2013 um rund 2,4 % auf 4,3 Mio. t.
( Bild: IK )

Angaben der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) zufolge stagnierte der Umsatz in der ersten Jahreshälfte; das zweite Halbjahr 2013 brachte jedoch eine deutliche Verbesserung. Dabei stellt sich der Verlauf unterschiedlich dar. Aufgrund der starken inländischen Konsumnachfrage verzeichneten Konsumverpackungen ein durchgängig stabiles Wachstum.

Bei den Industrieverpackungen konnten nach einem ruhigen Verlauf in den ersten drei Quartalen erst zum Jahresende 2013 deutliche Zuwächse erzielt werden. Die insgesamt positive Entwicklung dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kunststoffverpackungsindustrie mit starkem Wettbewerbsdruck aus dem europäischen Ausland zu kämpfen hatte, so Industrievereinigung Kunststoffverpackungen in Bad Homburg.

4 % Umsatzplus von Januar bis Mai 2014

Insbesondere die Folienindustrie war nach Verbandsangaben davon betroffen. Zusätzlich belasteten die aufgrund der EEG-Umlage drastisch gestiegenen Energiekosten die mittelständisch geprägte Branche.

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes hat die Kunststoffverpackungsindustrie im Zeitraum Januar bis Mai 2014 ein Umsatzplus von rund 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Für die kommenden Monate spreche vieles dafür, dass die Konjunktur stabil bleibt, so die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.

Dies bestätigt auch die aktuelle IK-Konjunkturtrendumfrage für das dritte Quartal 2014. Angesichts steigender Energie- und Rohstoffpreise wachse jedoch in der Branche erneut der Druck auf die Margen.

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