AMB Iran Markt für Werkzeugmaschinen zieht wieder an

Redakteur: Frank Jablonski

Alle Beteiligte stehen in den Startlöchern, um die Geschäftstätigkeit mit iranischen Unternehmen wieder auf früheres Niveau zu bringen. So könnte das Fazit der zweiten AMB Iran lauten.

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Besucher auf dem Weg zum zweiten Messetag der AMB Iran. Über 40 Unternehmen aus dem Iran stellten auf der Messe aus.
Besucher auf dem Weg zum zweiten Messetag der AMB Iran. Über 40 Unternehmen aus dem Iran stellten auf der Messe aus.
(Bild: Jablonski)

Knapp über 200 Aussteller stellten vom 23. – 26. Mai im neuen Messegelände in Teheran aus. Die Organisatoren von der Messe Stuttgart und dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Auch, wenn die Geschäfte vor allem im Bereich der Werkzeugmaschinen derzeit noch schwierig sind, gab es viele hoffnungsvolle Stimmen.

Die stärkste Ausstellergruppe bildeten deutsche Unternehmen, gefolgt von italienischen Anbietern. Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart betont die Internationalität: „Die iranische Wirtschaft trifft hier auf den Weltmarkt. Sehr erfreulich ist, dass auch über 40 Unternehmen aus dem Iran auf der Messe ausstellen“.Iranische Aussteller äußerten in vielen Gesprächen den Wunsch nach Technologie- und Wissenstransfer. Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW bestätigt, dass für gelistete Maschinen weitgehend die üblichen Regeln für die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen gelten.

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Embargo gegen Iran zwar gelockert, Hürden gibt es aber nach wie vor

Das Embargo gegen den Iran ist seit dem vergangenen Jahr gelockert, sodass der Export von Waren in den Iran vereinfacht ist. Nur für Maschinen, die unter die nukleare Kontrollgruppe fallen, gestalte es sich aufwändiger, da die betreffenden Anträge durch eine weitere Instanz bei den Vereinten Nationen, den so genannten Procurement Channel, geprüft werden müssen. Schwierigkeiten gibt es noch durch bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. „Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie will den Iran als zuverlässiger Geschäftspartner begleiten und die iranischen Kunden beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie unterstützen“, betont Schäfer.

In Kürze erscheint an dieser Stelle ein ausführlicher Bericht zum iranischen Markt.

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