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Zerspanung

Maschinen exakt an die Kundenanforderungen anpassen

| Autor / Redakteur: Reinhold Mannel / Ulrike Gloger

Leistungssprung durch Vernetzung auf allen Ebenen

Moderne Werkzeugmaschinen schaffen nach Meinung des VDW die Möglichkeit, Industrieerzeugnisse mit individuellen Lösungsansätzen zielgerichtet und wettbewerbsfähig zu produzieren. Der Einsatz solcher Maschinen verbessert darüber hinaus die technischen Funktionen der Produktion, wozu beispielsweise präzise, eng tolerierte Oberflächen beitragen. Damit gelingt es, Leistungen zu steigern, Kosten zu sparen und zum globalen Umweltschutz beizutragen.

Aspekte wie Effizienz, Nachhaltigkeit, Kommunikation und Vernetzung, Flexibilität, Qualität und innovative Produktkonzepte, wie zum Beispiel die Integration generativer Fertigungsverfahren spielen künftig eine stärkere Rolle. Ein wesentliches Augenmerk liegt auf der Produktivität der Fertigungseinrichtung. Effizientere Komponenten, wie Antriebe und Hydraulikaggregate, hochleistungsfähige Werkzeuge, optimierte Prozesse, ergänzt mit intelligenter Steuerung, ermöglichen eine rationellere Fertigung. Mit modernen Fertigungsverfahren lassen sich große Stückzahlen mit immer weniger Material- und Ressourceneinsatz produzieren und dabei auch noch individualisierte Produktvarianten erzeugen.

Maschinen werden immer intelligenter

Die Intelligenz künftiger Produktionssysteme ist eine zentrale Stellschraube der weiteren Entwicklung. Es ist zu erwarten, dass besonders Industrieunternehmen von der Entwicklung bis zum Einsatz von Cyber-Physical-Systemen (CPS) am stärksten betroffen sein werden. Das dadurch entstehende „Internet der Dinge“ ermöglicht die Entwicklung ressourcensparender, hocheffizienter Produktionsverfahren.

VDW-Geschäftsführer Schäfer gibt für Mitglieder seines Verbands eine Prognose ab: „Künftig wird ein immer größerer Teil der Produkte von Werkzeugmaschinenherstellern mit Funktionen wie Selbstüberwachung ausgestattet sein. Der Trend zur Modularisierung von Maschinen und die Nutzung mechatronischer Komponenten werden künftig weiter zunehmen. Das Verhältnis von Hard- und Software verschiebt sich im Sinne der Funktionsbestimmung dabei immer weiter in Richtung Software.“ Nach der Einführung mechanischer Produktionsanlagen, der Massenproduktion durch elektrische Energie sowie dem Einsatz von IT und Elektronik zur Automatisierung stellen nun vernetzte Systeme die Produktion vor grundlegend neue Herausforderungen.

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