Lieferkettenprobleme Maschinenbauer Dürr muss Prognose senken

Quelle: dpa

Die Probleme in der Welt, mit ihren unvorhersehbaren Auswirkungen treiben Dürr nun dazu, die bisherigen Ergebnisprognosen nach unten zu korrigieren.

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Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr korrigiert seine Prognosen für 2022 nach unten. Denn Lockdowns in China und weitere Probleme belasten die Lieferkette. Allerdings schaut Dürr dennoch zuversichtlich auf seine Unternehmensentwicklung.
Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr korrigiert seine Prognosen für 2022 nach unten. Denn Lockdowns in China und weitere Probleme belasten die Lieferkette. Allerdings schaut Dürr dennoch zuversichtlich auf seine Unternehmensentwicklung.
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Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr senkt wegen der anhaltenden Lieferkettenprobleme die Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Demnach erwartet der Vorstand nun eine operative Marge (Ebit) vor Sondereffekten von nur noch 5 bis 6,5 Prozent, statt der bisher angestrebten 6,5 bis 7,5 Prozent.

Die Gründe für die nach unten korrigierte Prognose sind die sich fortsetzende Inflation, der neuerliche Lockdown in China und die insgesamt unsichere geopolitische Lage. Dürr erwartet deshalb keine signifikante Verbesserung der Lieferkettensituation bis Ende 2022. Die frühere Prognose habe dies jedoch im zweiten Halbjahr unterstellt.

Trotz aller Unbilden erwartet Dürr Zuwächse

Im ersten Quartal betrug die bereinigte Ebit-Marge vorläufigen Zahlen zufolge 4,9 Prozent, was eine Verbesserung von 1,2 Prozentpunkten bedeutet. Im zweiten Quartal dürften die Lockdowns in China Umsatz und Ergebnis vorübergehend beeinträchtigen, heißt es weiter. Die Prognose, etwa für Auftragseingang und Umsatz im Gesamtjahr 2022 bleibe aber unverändert.

Im ersten Quartal stieg der Auftragseingang dabei um über ein Drittel auf 1,4 Milliarden Euro. Den Zielkorridor von 4,1 Milliarden bis 4,4 Milliarden Euro für 2022 hätte Dürr also erreichen können. Der Umsatz nahm dabei um 14,7 Prozent zu (905,7 Millionen Euro). Trotz der temporären Beeinträchtigungen in China rechnet Dürr mit weiteren Zuwächsen und dem Erreichen des Umsatzziels von 3,9 bis 4,2 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Das Ergebnis nach Steuern wurde im Quartal mit gut 27 Millionen Euro fast verdreifacht.

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