VDMA Maschinenbauer gehen schwungvoll ins neue Jahr

Redakteur: Stéphane Itasse

Beim Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland brummt das Geschäft: Der Auftragseingang lag im Januar 2014 um real 6 % über dem Ergebnis des Vorjahres, wie der der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilt.

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Nach einem eher trüben Jahr 2013 hat der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau Anfang 2014 angezogen.
Nach einem eher trüben Jahr 2013 hat der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau Anfang 2014 angezogen.
(Bild: Kuka)

Das Inlandsgeschäft stieg um 2 %, das Auslandsgeschäft lag um 7 % über Vorjahresniveau, wie es weiter heißt. Im Dreimonatsvergleich November 2013 bis Januar 2014 stieg der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um 2 %. Die Inlandsaufträge lagen bei minus 3 %, die Auslandsaufträge bei plus 5 %.

Maschinenbau blickt bange auf Ukraine-Konflikt

„Die Maschinenbaukonjunktur 2014 ist noch ein zartes Pflänzchen. Positiv stimmt uns das deutlich gestiegene Geschäftsklima in der Eurozone und die gute Nachfrage aus den Nicht-Euro-Staaten. Für Verunsicherung sorgen die immer wieder aufkommenden Hiobsbotschaften aus einigen Schwellenländern und ganz aktuell die Krise auf der Krim. Eine politische Lösung des Konflikts ist nicht zuletzt mit Blick auf eine nachhaltige Erholung der Weltkonjunktur mehr als wünschenswert“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.

Besonders schwungvoll ist der bayerische Maschinenbau ins neue Jahr gestartet. Der Auftragseingang lag im Januar 2014 um real 12 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Plus von 1 %, das Auslandsgeschäft legte um 18 % zu, wie der VDMA-Landesverband Bayern am Dienstag in München berichtet. Im Dreimonatsvergleich November 2013 bis Januar 2014 habe sich ein Plus von real 3 % im Vorjahresvergleich ergeben, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 13 % und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 13 %.

Gestiegener Geschäftsklimaindex in Deutschland und der Eurozone lässt Maschinenbau hoffen

„Ungeachtet der Negativmeldungen aus einigen Schwellenländern war es vor allem die Nachfrage aus den Nicht-Eurostaaten (+ 37 %), die im Januar für die deutliche Belebung im Auslandsgeschäft sorgte. Die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern hingegen fielen im Vorjahresvergleich nochmals deutlich zurück (– 24 %). Der bescheidene Zuwachs der Inlandsnachfrage konnte das schwache Vormonatsergebnis zwar nicht ausgleichen. Der gestiegene Geschäftsklimaindex im Inland und in der Eurozone stimmt jedoch für die kommenden Monate hoffnungsvoll“, kommentiert Wolfgang Lott vom VDMA Bayern.

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