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PwC-Maschinenbau-Barometer

Maschinenbaukonjunktur – Vertrauen kehrt zurück

| Redakteur: Jürgen Schreier

Im deutschen Maschinenbau kehrt das Vertrauen in Konjunkturentwicklung zurück . Zugleich wird kräftig automatisiert, was sich unter anderem in einem wachsenden Interesse am Einsatz von Robotern niederschlägt.

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„Trotz der Unwägbarkeiten im globalen Wettbewerb und Auftragseinbußen zu Beginn des Jahres sind die deutschen Maschinenbauer von ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugt“, erläutert Martin Theben, Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC.
„Trotz der Unwägbarkeiten im globalen Wettbewerb und Auftragseinbußen zu Beginn des Jahres sind die deutschen Maschinenbauer von ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugt“, erläutert Martin Theben, Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC.
( Bild: PwC )

Das Stimmungsbild im deutschen Maschinenbau hat sich im ersten Quartal 2015 wieder merklich aufgehellt. 71 % der befragten Unternehmen gehen aktuell von einem Wirtschaftswachstum in Deutschland aus. Im Vorquartal waren es lediglich 51 % gewesen. Auch für die kommenden zwölf Monate stehen die Zeichen auf Wachstum: 70 % der Unternehmen blicken optimistisch auf die konjunkturelle Entwicklung, lediglich 4 % sind ausdrücklich pessimistisch gestimmt. Das geht aus der aktuellen Studie „Maschinenbau-Barometer“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, für die 100 Führungskräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau befragt wurden.

Politische Entwicklungen im Ausland bereiten Kopfzerbrechen

Diese optimistische Grundstimmung spiegelt sich auch in dem erwarteten Branchenumsatz für das laufende Jahr wider. So gehen die befragten Führungskräfte im Schnitt von einem Umsatzwachstum der Gesamtbranche von 1,2 % aus. Im Vorquartal war dieser Wert mit 0,1 % noch auf einem Tiefststand. Die Umsatzerwartungen bezogen auf die eigenen Unternehmen waren gegenüber dem Vorquartal stabil.

Nach wie vor bereiten aber die politischen Entwicklungen im Ausland, Konkurrenz aus ausländischen Märkten und Wechselkursschwankungen den exportorientierten deutschen Maschinen- und Anlagenbauern Kopfzerbrechen. Verglichen mit dem Vorquartal sank sowohl der erwartete Auslandsumsatz als auch der Anteil an Unternehmen, die ins Ausland zu expandieren beabsichtigen.

Investitionen in Zukunftstechnologie

Dennoch haben diese Bedenken keine nennenswerten Auswirkungen auf die Investitionsvorhaben der Maschinen- und Anlagenbauer. Vielmehr befindet sich der durchschnittliche Anteil der Großinvestitionen am Gesamtumsatz mit 8 % auf dem höchsten Stand aller bisherigen Befragungswellen des Barometers.

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