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PwC-Maschinenbau-Barometer

Maschinenbaukonjunktur – Vertrauen kehrt zurück

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„Trotz der Unwägbarkeiten im globalen Wettbewerb und Auftragseinbußen zu Beginn des Jahres sind die deutschen Maschinenbauer von ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugt. Die Tatsache, dass auch weiterhin große Investitionen geplant werden, zeigt deutlich, dass die Unternehmen den dynamischen Marktentwicklungen mehrheitlich offen gegenüber stehen“, erläutert Martin Theben, Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC.

Jobmotor Robotik?

Ein wichtiger Innovations- und Investitionsbereich innerhalb der Branche ist die Robotik. 53 % der befragten Unternehmen geben an, dass sie bereits heute Robotertechnik einsetzen, wobei die vielfältigen Anwendungsgebiete nahezu jede Prozessstufe abdecken. In absehbarer Zeit wird die Bedeutung der Robotik noch weiter zunehmen: Knapp zwei Drittel der Befragten geben an, in den kommenden drei bis fünf Jahren in Robotertechnik investieren zu wollen.

Die übliche Skepsis hinsichtlich des Abbaus von Arbeitsplätzen durch Automatisierung teilt die Mehrheit der befragten Maschinen- und Anlagenbauer nicht. Über zwei Drittel der Unternehmen rechnen vielmehr mit neu entstehenden Arbeitsplätzen in den Bereichen Roboterentwicklung und -bedienung beziehungsweise mit der Rückführung bereits ausgegliederter Unternehmensbereiche.

„Roboter sind aus der täglichen Arbeit vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken und übernehmen immer kompliziertere Tätigkeiten. Dies erfordert nicht weniger, sondern mehr und vor allem geschultes Personal. Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Wertschöpfung kommt der Mensch-Maschine-Kooperation eine herausragende Bedeutung zu“, fasst Martin Theben zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.de/maschinenbau-barometer

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