Inspektionswalzen Matte Keramikoberfläche erleichtert Prozesskontrolle

Redakteur: Stéphane Itasse

Für Transport-, Leit- und Streckwalzen zum Herstellen von Folien, Papieren oder Vliesstoffen hat AST Beschichtungstechnik eine matte Version der Keramikschichten vom Typ Thermcoat 5080.

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Für die Beschichtung von Inspektionswalzen hat AST eine Variante von Thermcoat 5080 entwickelt, deren matte Oberfläche keine störenden Lichtreflexe verursacht.
Für die Beschichtung von Inspektionswalzen hat AST eine Variante von Thermcoat 5080 entwickelt, deren matte Oberfläche keine störenden Lichtreflexe verursacht.
(Bild: AST Beschichtungstechnik)

Die matte Schicht auf Inspektionswalzen verhindert Reflexionen, welche die optischen Sensoren und Kameras, die in den Anlagen zur Prozesskontrolle eingesetzt werden, ansonsten stören. Denn üblicherweise gilt eine hochglanzpolierte Oberfläche mit einer Rauigkeit (Rz) von weniger als 3 µm als Qualitätsmerkmal, wie AST Beschichtungstechnik berichtet.

Insbesondere für die Folienherstellung, aber auch für den Einsatz in Corona-Systemen, Displayfolien-Anlagen und Druckmaschinen dürfte sich die neue Inspektionswalzenbeschichtung als Innovation erweisen, wie der Hersteller erwartet. Die matte Ausführung von Thermcoat 5080 verursacht keinerlei Lichtstreuungen und verhält sich optisch neutral.

Die neue Beschichtung für Inspektionswalzen ergänzt das Thermcoat-5080-Programm von AST. Dabei gilt laut Hersteller für alle Thermcoat 5080 Oberflächen, dass sie in Schichtdicken von 100 bis 1500 µm auf die Walze aufgetragen werden und für Einsatztemperaturen von bis zu 500° C ausgelegt sind. Sie verleihen den damit Aluminium-, Edelstahl- und CFK/GFK-Leichtlaufwalzen eine Härte bis 1800 HV 0,3 und eine hohe Reib- und Verschleißfestigkeit. Zudem bietet die Beschichtung eine hohe Chemikalienresistenz, Korrosionsbeständigkeit und – bei keramischen Oberflächen selten – elektrische Leitfähigkeit.

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