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Wälzlager Maximale Tragzahlen auf minimalem Raum

| Redakteur: Stefanie Michel

Nadellager sind besonders tragfähig und benötigen einen vergleichsweise geringen Bauraum. Auf engen Bauräumen werden die hohen Leistungen übertragen. Knapp Wälzlagertechnik bietet sie kundenspezifisch an.

Knapp Wälzlagertechnik bietet zahlreiche Optionen für Nadellagern an – darunter unterschiedliche Werkstoffe für Käfige und Wälzkörper oder Sonderabmessungen.
Knapp Wälzlagertechnik bietet zahlreiche Optionen für Nadellagern an – darunter unterschiedliche Werkstoffe für Käfige und Wälzkörper oder Sonderabmessungen.
(Bild: Knapp Wälzlagertechnik)

Langjährige Erfahrung und Expertise hat KBT Knapp Wälzlagertechnik GmbH nach eigenen Aussagen zum Spezialisten für Nadellager gemacht. Unter der Marke KBT sind Premium-Nadellager erhältlich, die für den jeweiligen spezifischen Anwendungsfall entwickelt, abgestimmt und hergestellt werden. So sind verschiedene Optionen im Material der Wälzkörper, in der Genauigkeit, in den Käfigwerkstoffen und -Ausführungen sowie in Sonderabmessungen möglich. Die DIN-Bereiche bei Nadellager lassen sich in allen Dimensionen erweitern werden. Anzahl, Länge und Profilierung von Nadeln können anwendungsspezifisch beeinflusst werden. So werden KBT Nadellager mit Kunststoffkäfigen in Temperaturbereichen von -20 bis +100 °C eingesetzt. KBT Kunststoffkäfige aus Polyphenylensulfid PPS GF sind bei Gebrauchstemperaturen bis +280°C nutzbar. Je nach Erfordernissen und Abmessungen finden Stahlblech- oder Messingkäfige Anwendung. Zusammen mit dem Kunden untersuchen die KBT Entwicklungsingenieure die jeweiligen Anforderungen des Anwendungsfalls und entwickeln daraus spezifische Nadellagerlösungen für kleinste Bauräume.

Nadelpatronen mit hoher Tragfähigkeit

Eine Besonderheit innerhalb des KBT Nadellagersortiments ist laut Hersteller die Nadelpatrone: die Nadelpatronen bestehen aus einem vollnadeligen, radialen Nadelkranz mit selbsthaltenden Wälzkörpern. Sie sind vormontiert und in die Gehäusebohrung wirtschaftlich einführbar. Der vollnadelige Nadelkranz mit endenprofilierter Halterung wird an den Nadelenden durch zwei Halteringe fixiert. Der vorgesetzte Sprengring mit Nadelhaltering und Wälzkörpersatz wird bei der Montage als Einheit von der Montage-Metallhülse (Patrone) in den Bauraum abgestreift und bildet die axiale Fixierung. Dafür ist ein nur geringer radialer Bauraum nötig. Nadelpatronen besitzen eine hohe Tragfähigkeit. Eine kostenoptimierte und automatisierte Montage ist möglich.

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