Bildverarbeitung Maxx-Vision übernimmt Exklusiv-Vertrieb von Hikvision-Kameras

Redakteur: Udo Schnell

Maxx-Vision und Hikvision haben eine Exklusiv-Kooperation im Bereich der Bildverarbeitung für den deutschsprachigen Raum vereinbart.

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Das Produktportfolio von Hikvision umfasst beispielsweise USB3-, Gig-E- und Smart-Kameras.
Das Produktportfolio von Hikvision umfasst beispielsweise USB3-, Gig-E- und Smart-Kameras.
(Bild: Maxx-Vision)

Messtechnik – us. Seit Jahresbeginn arbeiten Maxx-Vision, Distributor von Bildverarbeitungskomponenten aus Stuttgart, und Hikvision zusammen. Wie Maxx-Vision mitteilt, vermarktet das Unternehmen demnach das Machine-Vision-Portfolio von Hikvision im Dach-Gebiet. Hikvision sei einer der größten Kamerahersteller weltweit, heißt es weiter.

Das Bildverarbeitungs-Portfolio von Hikvision umfasst unter anderem folgende Komponenten:

  • USB3-Vision- & Gig-E-Vision-Kameras,
  • Camera-Link- und 10 Gig-E-Kameras (demnächst),
  • Zeilenkameras,
  • Smart-Kameras mit offener Plattform,
  • Entozentrische und telezentrische Objektive,
  • Embedded Vision Boxen.

Aufgrund der Kooperation mit Hikvision sieht sich Maxx-Vision den Angaben zufolge bestens positioniert in einem Markt der industriellen Bildverarbeitung, der aktuell von Umwälzungen und Konsolidierungen geprägt ist.

Sayed Soliman, Geschäftsführer von Maxx-Vision: „Hikvision hat sich in den letzten Jahre als einer der weltweit größten Kamerahersteller im CCTV-Bereich etabliert. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen auch im Machine-Vision-Sektor eine ähnliche Performance zurücklegen und zu einer feste Größe werden wird.“

Als wesentliche Erfolgsfaktoren sieht er, wie es weiter heißt, wirtschaftliche wie technische Vorteile: Aufgrund des enormen Bedarfs an Kameras generiere Hikvision entsprechende Einkaufsvolumina im Bereich der elektronischen Bauteile, darunter die neueste Generation der Sony-Pregius-CMOS-Sensoren. Hikvision sei der größte Kunde von Sony Sensoren.

Diese Kostenspareffekte reflektierten sich in äußerst wirtschaftlichen Preisen für Industriekameras, ohne dass Abstriche in Punkto Qualität gemacht werden müssten. „Neben finanziellen Aspekten ist das technische Know-how und die Flexibilität in der Entwicklung ein weiterer ausschlaggebender Punkt,“ führt Soliman aus. „Von den über 20.000 Beschäftigten von Hikvision arbeiten circa 9000 im Bereich R&D. Diese Manpower übersteigt die Kapazitäten von europäischen Herstellern bei weitem. Dank der Ressourcen, über die Hikvision verfügt, sind wir in der Lage, unseren Kunden ein technisch ausgereiftes und preislich hochattraktives Gesamtpaket anzubieten. Dieses beinhaltet sowohl ein stetig wachsendes Portfolio an Standard-Kameras als auch die Möglichkeit des Designs kundenspezifischer Kameras innerhalb kürzester Zeit.“

Shawn Huo, General Manager of International Business von Hikvision über die Gründe, warum sich Hikvision für Maxx-Vision als Partner entschieden hat: „Dank seiner exzellenten Kontakte zu den großen Bildverarbeitungsunternehmen ist Maxx-Vision für uns der ideale Partner für den deutschsprachigen Markt. Daneben beherrscht Maxx-Vision alle Tools der Vermarktung und verfügt über das notwendige Know-how, um potenziellen Kunden den Nutzen unserer Produkte zu vermitteln. Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

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