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Flexible Ultraschallbearbeitung Mechanisch hochfrequent zur sicheren Atemschutzmaske

| Autor / Redakteur: Markus Scheuber / Peter Königsreuther

In Zeiten der Corona-Pandemie wurde klar, dass nicht genug Schutzmasken existieren. Telsonic aus der Schweiz will mit seiner Ultraschall-Bearbeitungsexpertise diesem Mangel wirtschaftlich begegnen, heißt es.

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Die Telsonic-Gruppe mit Hauptsitz in Bronschhofen in der Schweiz ntzt das hauseigenen Know-how zum Ultraschallschneiden und -schweißen jetzt für die Herstellung diverser Atemschutzmasken. Rechts im Bild ist eine Auswahl davon zu sehen.
Die Telsonic-Gruppe mit Hauptsitz in Bronschhofen in der Schweiz ntzt das hauseigenen Know-how zum Ultraschallschneiden und -schweißen jetzt für die Herstellung diverser Atemschutzmasken. Rechts im Bild ist eine Auswahl davon zu sehen.
(Bild: Telsonic / A. Amat )

Die Massenproduktion von Atemschutzmasken beschäftigt heute ganz unterschiedliche Branchen. Viele Unternehmen werden zu Quereinsteigern, damit die benötigten Stückzahlen erreicht werden. Die Ultraschallbearbeitung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, denn mit ihrer Hilfe lassen sich Atemschutzmasken besonders ressourcenschonend, schnell und wirtschaftlich konfektionieren.

Wir vom Ultraschallspezialist Telsonic haben auf die aktuelle Situation reagiert und bieten bei deutlich verkürzten Lieferzeiten für die Produktion von Atemschutzmasken passgenaues Equipment einschließlich kompetenter Beratung an.

Konturflexibel, verschleißfrei und schnell produzieren

Je nach Verwendungszweck bestehen Atemschutzmasken aus verschiedenen Vlies- und Deckstoffschichten. Die flachen Zuschnitte, die das Ausgangsprodukt für die Masken bilden, müssen dabei einer bestimmten Form entsprechen und dürfen an den Schnittkanten nicht offen sein. Beide Anforderungen lassen sich mit der Ultraschalltechnik in nur einem Arbeitsgang erfüllen. Denn mithilfe einer Formmatrize und einem mit Ultraschallfrequenz schwingenden Werkzeug lassen sich auch konturierte Teile wirtschaftlich ausschneiden. Doch das ist noch nicht alles, denn durch die gleichzeitige Erwärmung aufgrund der mechanischen Schwingung im Schnittbereich wird die Randzone gleich versiegelt. Auch Öffnungen für Ventile oder Durchführungen zum Einschlaufen der Tragebänder lassen sich mit dem auch quasi als Trenn-Schweiß-Verfahren zu bezeichnendem Prozess schnell und mit sauberen Schnittkanten ausführen. An der Klinge bilden sich dabei auch keine Rückstände. Das Verfahren ist praktisch verschleißfrei, arbeitet relativ schnell und benötigt nur wenig Energie sowie keine Zusätze, wie etwa Klebstoffsysteme.

Für Ultraschall-Anwendungen alles im Portfolio

Telsonic bietet unterschiedliche Komponenten für sein Ultraschalltechnik an, aus denen sich anwendungsspezifische Anlagenkonzepte aufbauen lassen, heißt es.
Telsonic bietet unterschiedliche Komponenten für sein Ultraschalltechnik an, aus denen sich anwendungsspezifische Anlagenkonzepte aufbauen lassen, heißt es.
(Bild: Telsonic )

Die modular aufgebauten Ultraschallkomponenten von Telsonic sind außerdem sehr flexibel in automatische Fertigungslinien integrierbar. Die Steuerungssoftware der Ultraschallsysteme bietet dafür verschiedene Schweißmodi und Trigger-Funktionen, sowie die Möglichkeit, mehrstufiger Amplituden- und Kraftprofile. Damit lassen sich praktisch alle Schneid-, Trenn-Schweiß- und reine Fügeoperationen bei der Schutzmaskenproduktion in hoher Fertigungsqualität abdecken. Das beginnt beim Zuschnitt und der Schnittkantenversiegelung, und endet beim Einschweißen des Atemventils, dem Befestigen von Nasenbügeln sowie der Tragebänder.

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