German Reprap Mehr Auswahl in Sachen druckbarer Thermoplaste für Hightech-Aufgaben

Redakteur: Peter Königsreuther

German Reprap reagiert im Vorfeld zum Auftritt auf der Rapid.Tech in Erfurt mit drei neuen Filamenten aus leistungsfähigen Thermoplasten für den 3D-Druck auf die Marktansprüche, wie es heißt. Außerdem präsentiere man einen auf eigenen Systemen hergestellten Segelboot-Demonstrator vom Sailing-Team der TU Darmstadt. Halle 2, Stand 321.

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German Reprap betont, dass das druckbare Material PET-G dann seine Vorteile gut ausspielen kann, wenn es auf hohe Bruchfestigkeit und Stabilität bei langsam wirkender thermischer Verforumng ankommt. Teile für ein autonom schipperndes Segelboot des Sailing-Teams der TU Darmstadt, das bereits einige Kilometer ohne Käpt'n seine Seetüchtigkeit bewiesen hat, wurden aus diesem Material gefertigt, wie German Reprap sagt.
German Reprap betont, dass das druckbare Material PET-G dann seine Vorteile gut ausspielen kann, wenn es auf hohe Bruchfestigkeit und Stabilität bei langsam wirkender thermischer Verforumng ankommt. Teile für ein autonom schipperndes Segelboot des Sailing-Teams der TU Darmstadt, das bereits einige Kilometer ohne Käpt'n seine Seetüchtigkeit bewiesen hat, wurden aus diesem Material gefertigt, wie German Reprap sagt.
(Bild: German Reprap)

Aufgrund der hohen Nachfrage nach elektrisch leitfähigem Material bietet German Reprap nun auch das ESD ABS an. Gedruckte Objekte aus ESD ABS eignen sich nach Aussage von German Reprap vor allem für Anwendungen, bei denen eine statische Aufladung Schaden verursachen würde oder generell Problem verursacht. Weil das Material statische Elektrizität sehr gut ableite, lasse es sich gut einsetzen, um Leistungsbeeinträchtigung oder Explosionen zu vermeiden. Das betrifft beispielsweise Anwendungen in der Produktion von Montagevorrichtungen für elektronische Komponenten oder auch den Bereich der Kraftstofflager und -lieferung, heißt es. Überall dort, wo Pulver, Staub oder Dunst in der Produktion vorhanden sind, könne das ESD ABS diesen begegnen, und eine statische Anziehung der Partikel auf den damit gedruckten Kunststoffobjekten sicher vermeiden. Das ESD ABS Filament ist laut Hersteller in der Farbe schwarz jeweils als 0,75-kg-Spule mit 1,75 mm Durchmesser sowie als 2,1-kg-Spule mit 1,75 mm Durchmesser erhältlich.

Druckbare High-Quality aus ABS und ASA

Das neue German Reprap-ASA-Filament ist ein Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Copolymer und findet im Spritzguss als „Outdoor“-Alternative zum ABS seine Anwendung. Im Gegensatz zum ABS weißt es eine höhere Formbeständigkeit bei Hitze auf, ist resistent gegen UV-Licht und Chemikalien. Ähnlich wie ABS zeichnet es sich außerdem durch seine hohe Schlagzähigkeit aus und ist durch seine technischen Eigenschaften insbesondere für technische (Funktions-) Bauteile sehr gut geeignet. Das ASA Filament ist in der Farbe natur in den bereits für das ESD ABS beschriebenen Varianten erhältlich.

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In den gleichen Lieferformen ist auch ein neuartiges, naturfarbenes Performance ABS lieferbar, das laut German Reprap über vergleichbare mechanische sowie thermische Eigenschaften wie das bereits erhältliche Standard ABS verfügt – allerdings mit deutlich verringertem thermischen Verzug. Somit, heißt es, wird es um einiges einfacher, damit komplexe, filigrane oder große Objekte aus ABS zu drucken.

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