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Krauss-Maffei

Mehr Durchblick bei der Planung von Spritzgießprozessen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Im Rahmen der Chinaplas 2018 fokussiert sich Krauss-Maffei auf die digitale Zukunft des Spritzgießens. Ein Highlight sei das neue MES-System Maxecution, das die Produktionsplanung sicherer und transparenter mache. Halle 2 am Stand T01.

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Mehr Transparenz in der Fertigung von Kunststoffteilen: Mit dem neuen MES-System Maxecution unterstützt Krauss-Maffei seine Kunden nachhaltig auf dem Weg in eine digitale, papierlose Produktionsplanung.
Mehr Transparenz in der Fertigung von Kunststoffteilen: Mit dem neuen MES-System Maxecution unterstützt Krauss-Maffei seine Kunden nachhaltig auf dem Weg in eine digitale, papierlose Produktionsplanung.
(Bild: Krauss-Maffei)

Ein Highlight auf dem Krauss-Maffei-Messestand heißt Maxecution. Dabei handelt es sich um ein speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Spritzgießunternehmen zugeschnittenes Manufacturing Execution System (MES). „Das neue Maxecution, das wir auf der Chinaplas erstmalig unseren Kunden in China präsentieren, schafft mehr Transparenz in der Produktion durch Produktivitätskennzahlen, wie beispielsweise zur Gesamtanlageneffizienz, zum Werkzeug- und Ressourcenmanagement oder zu Maschinen- und Ausschussstatistiken“, erläutert Wittgrebe,Vice President Sales Injection Molding Machine Department bei Krauss-Maffei China.

MES-Performance hilft bei der Kunststoffverarbeitung

Das neue Maxecution der Münchener basiere auf dem marktbekannten MES „Hydra“ des Mosbacher MES-Anbieters MPDV Mikrolab (MPDV) und werde in drei Ausbaustufen angeboten. So kann der Kunde bedarfsgerecht entscheiden, wie viel Funktionalitäten eines MES er individuell braucht, erklären die Experten. Sollte der Kunde über diese Leistungen hinaus weitere Zusatzfunktionen benötigen, so bestehe jederzeit die Möglichkeit auf Hydra von MPDV zu wechseln. „Mit Maxecution sowie durch die Zusammenarbeit mit unserem Partner MPDV unterstützen wir Anwender nachhaltig auf dem Weg in eine digitale, papierlose Produktion und bieten ihnen maßgeschneiderte Lösungen zur besseren Auslastung ihres Maschineparks sowie zur Steigerung ihrer Gesamtanlageneffektivität“, betont Wittgrebe.

Auf dem Krauss-Maffei-Messestand der Chinaplas könnten Besucher live erleben, wie Fertigungsdaten des Spritzgießprozesses erfasst und ausgewertet würden. Zudem informiere man mehrmals am Tag anhand von Kurzvorträgen über nützliche MES-Funktionen in der Kunststoffverarbeitung.

Auch China setzt auf die „Smart Factory“

Industrie 4.0 sei ein wichtiges Thema, das auch Chinas Kunststoffverarbeiter bewege. Motivation für die Umsetzung von Industrie 4.0 sind laut Krauss-Maffei die steigenden Arbeitslöhne oder auch der Wunsch nach einer lückenlosen Dokumentation und Nachverfolgung – beispielsweise in der Automobilindustrie. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit, uns als Premiumhersteller zu positionieren, denn für Industrie 4.0 braucht es neben erstklassigen Maschinen auch die entsprechend leistungsfähige Automation, Steuerung oder auch Schnittstellen“, so Wittgrebe.

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